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Wirtschaftswunder Zuwanderung

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Hier nur ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Thema:

Ein Dorf in Italien wird von Zuwanderern vorm sicheren Tod bewahrt. Eben weil man dort im Gegensatz zu Deutschland oder mindestens zum deutschen Osten kapiert hat Fremdenfreundlichkeit zahlt sich aus. und zwar in bar. Für mich ist es auch kein Wunder, dass ein Springer-Blatt (Welt) lediglich über den Niedergang der Dörfer im Deutschen Osten lamentiert.

Asyl: ein neues Konjunkturprogramm

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Erfurts Bürgermeister ist Mitglied der SPD. Das heißt nicht, dass er mehr Verstand hat als ein durchschnittlicher Nazi. Dass er weniger hat, demonstriert er heute früh. „Kindern von Asylsuchenden soll das Recht eine Schule zu besuchen verwehrt bleiben, bis ihr Aufenthaltsstatus endgültig geklärt ist“ fordert er. Darüber hinaus betont er „Das Asylrecht ist kein Zuwanderungsrecht“.

 

Würde er das umgekehrt fordern: „Das Asylrecht muss ein Zuwanderungsrecht werden“ und „wir brauchen mehr Lehrer und Geld für Schulen, um auch die Flüchtlingskinder unterrichten zu können“, dann, ja dann hätte er Verstand.

 

Die Misere, es sind nicht genug Schulen und Lehrer da, um Flüchtlingskinder zu unterrichten, beweist doch nur eins: Zuwanderung schafft Arbeit! Zuwanderung könnte ein Konjunkturprogramm für ganz Deutschland werden. Daher sollte man fordern: „Das Asylrecht muss ein Zuwanderungsrecht werden“!

 

Der nächste Fehler den solche Politiker machen ist doch: „Flüchtlinge und Zuwanderer dürfen hier nicht arbeiten bis ihr Aufenthaltsstatus geklärt ist“. Gleichzeitig schimpfen sie „unser Rentensystem ist in Gefahr, weil die Gesellschaft überaltert“. Ja merkt denn niemand den Widerspruch? Übers Meer kommen keine alten Leutchen, die Rentenkassen belasten. Das war anders als seinerzeit die Mauer fiel und die DDR der BRD beitrat. Da hatten wir plötzlich ein Loch in der Rentenkasse, weil aus der DDR natürlich genauso viele Alte wie Junge der BRD beitraten.

 

Flucht aber ist im Wesentlichen was für Junge, Starke, für Kämpfernaturen, die optimistisch in die Zukunft blicken, den Schrecken hinter sich lassen wollen und glauben etwas bewegen zu können in ihrem Leben. Lasst sie hier etwas bewegen. Gebt ihnen Arbeit. Lasst sie in die Rentenkasse, die Sozialkasse einzahlen und schon ist das Problem, das Kohl aus Machtpolitischem Kalkül der Rentenkasse aufbürdete gelöst.

 

Das was diese Zuwanderer diese Flüchtlinge vom Beitritt der DDR zur BRD unterscheidet ist: da kommen keine Rentner. Da kommen, wenn wir es richtig machen und die Menschen für ihren Lebensunterhalt arbeiten lassen, Nettozahler für die Sozialkassen. Nein, die müssen zunächst nicht einmal Deutsch können, um hier Arbeit zu finden. Es werden sich genug Arbeitgeber finden, die in der Lage sind auf Englisch oder Arabisch mit ihren Mitarbeitern zu kommunizieren.

 

Forscher der in Sachen Ausländerfreundlichkeit unverdächtigen ultrakonservativen Bertelsmann-Stiftung haben ausgerechnet, dass heute schon pro Zuwanderer ein sattes Plus von 3.300 Euro jährlich in den Sozialkassen entsteht. Wir könnten also unsere Sozialkassen mit Hilfe der Flüchtlinge sanieren.

 

Nein, das sind keine „edlen“ „Rettermotive“. Das ist aber wurscht! Was uns hilft und gleichzeitig den Flüchtlingen hilft ist gut. Denn Arbeit schafft Arbeit. Flüchtlinge die hier Geld verdienen, werden es auch wieder ausgeben. Sie werden eine Wohnung für sich und die Familie mieten. Wenn sie gut verdienen werden sie Häuser kaufen oder gar bauen. Sie werden von dem Geld, das sie verdienen Nahrungsmittel, Kosmetikartikel und all das andere kaufen, was so zum täglichen Bedarf gehört. Sie werden, um zur Arbeit zu kommen Infrastruktur (Busse, Bahnen, Straßen) benutzen und bezahlen. Sie werden Dienstleistungen (Ärzte, Therapeuten, Steuerberater) in Anspruch nehmen und bezahlen.

 

Ja, ja ich weiß, das gängige Vorurteil lautet: „die sparen alles uns schicken das Geld in die Heimat, die geben hier gar nix aus“. Genau diesen Traum hatten viele Zuwanderer der 50er, 60ger und 70ger Jahre. Es war der Traum, der als erstes platzte. Denn nachdem das Leben hier bezahlt war, blieb nur noch wenig übrig, das sie „nach Hause“ schicken konnten. Das Leben hier bestand aber damals und besteht noch heute aus all dem oben beschriebenen: Arbeit, Steuern, Sozialabgaben, Miete, Konsum von Gütern und Dienstleistungen kurz ein riesiges Konjunkturprogramm.

 

Die Deutschen damals nannten es „Wirtschaftswunder“. Es war nie ein Wunder! Es war aktive Einwanderungspolitik! Und nach wenigen Jahren schon war für die meisten Zuwanderer „hier“ „zu Hause“ geworden. Dabei spielt es m.E. keine Rolle ob sie sich in die hiesige Kultur integrierten oder ihre eigene Kultur mitbrachten.

 

Der Japanische Supermarkt in Düsseldorf zahlt im selben Maß Steuern (MwSt, Lohnsteuer, Gewerbesteuer) und Miete ja sogar Zoll für die eingeführten Waren, wie die türkische Teestube in Neuss auf der Furth, das italienische Eiscafe und der Dönerladen ein paar hundert Meter weiter. Das wird auf Dauer für Syrische, Albanische und Serbische Geschäftsleute im selben Maß gelten.

 

D.h. wenn wir aus dem Asylrecht ein Zuwanderungsrecht machen, haben wir es verstanden. Das ist ein Konjunkturprogramm für Deutschland wie es lange keines gegeben hat. Wer wie Erfurts Bürgermeister dieses Konjunkturprogramm schon abwürgt, wenn es eigentlich die ersten Arbeitsplätze beim Bau von Schulen und Kindergärten und zusätzlich Arbeitsplätze für Lehrer schaffen könnte, der ist m.E. einfach nur unterirdisch dumm.

 

Die einzig intelligente Kritik: „Wir bluten diese Länder aus, wenn wir hemmungslos Einwanderung erlauben“, ist aktuell auch unwesentlich. Diese Länder bluten im Augenblick eh aus, auch wenn wir, wie Erfurts Bürgermeister, die Flüchtlinge hier wie Dreck behandeln. Denn dort werden sie noch schlimmer behandelt – sonst würden sie nicht fliehen. Also können wir die Menschen, die aus ihrer heimat flohen stattdessen auch einfach gut behandeln und den Migrationsdruck zu unserem und gleichzeitig ihrem Vorteil nutzen.

 

Dass wir den Migrationsdruck mit Teilen unserer verfehlten Außenpolitik mit verursacht haben, bedeutet ja nicht, dass wir uns jetzt, wo er besteht, in der Innen- und Zuwanderungspolitik noch dümmer verhalten müssen als damals.

Asylmissbrauch? Euer Deutsch sein kotzt mich an.

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Ich bin nicht so richtig Deutsch. Meine Familie kommt aus der Westpfalz – seit Generationen und in Teilen aus der Vorderpfalz.

Dort in der Pfalz fühlt man sich heute so richtig urdeutsch. Müsste man sich nicht doch eher Ur-Französisch fühlen? Die Grenze jedenfalls schwappte Jahrhunderte hin und her und her und hin. Mal gehörten die Vorfahren zu Frankreich und mal zu Deutschland (Halt zum „heiligen römischen Reich deutscher Nation“ natürlich auch noch – also Italiener? LOL.).

Zwischenzeitlich wurden die Pfälzer auch von Bayern-Königen regiert, denn auch Bayerisch war die Pfalz mal. Selbst Pfälzer Separatisten gab es mal. Also so richtig Deutsch, wird sich ein Pfälzer, wie ich ihn verstehe wohl nie fühlen können – nicht einmal wenn er keinen einzigen Brocken Französisch spricht und nur eine einzige Schulstunde Französisch in seinem Leben mitgemacht hat (Insider!).

Einer meiner Großväter flüchtete. Er flüchte Anfang des letzten Jahrhunderts aus der Vorderpfalz nach Bayern. Er freute sich, später heimkehren zu können. Warum er flüchtete kann mir vermutlich niemand mehr erzählen – es heißt, er sei aus politischen Gründen geflohen und er „habe halt was falsches gesagt“. In der Fremde machte er eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer und fuhr seither für viele Jahre Postomnibus.  War er also doch ein „Wirtschaftsflüchtling“, der Ausbildung wegen und gar nicht aus „politischen Gründen“ geflohen? Als Busfahrer lernte er meine Großmutter kennen und ohne seine Flucht und seine Ausbildung gäbe es meinen Zweig der Familie und mich also wohl nicht – jedenfalls nicht so, wie ich heute bin.

Der andere Großvater floh auch. Mit einem gefälschten Ausweis, der ihn als Sanitäter auswies. Sanitäter war er ganz sicher nicht. Aber er entkam so (ganz „legal“) als Deutscher Lanzer aus einem russischen Kriegs-Gefangenenlager. Sie gaben ihm noch einen Eselskarren, einen Passierschein und ein paar Verwundete mit auf seinen Weg nach Westen. In den Augen heutiger Gesetzeshüter war er also so etwas wie ein Fluchthelfer und gleichzeitig ein Flüchtling mit falschen Papieren.

Kein Wunder, dass ich so wurde wie ich bin. Ich bin Fluchthelfer und Asylbefürworter. Ich bin gegen Asylmissbrauch!

Der einzige „Asylmissbrauch“, den ich aktuell erkennen kann, geht allerdings von denen aus, die dieses Wort ständig im Munde führen. Von denen, die das grundgesetzliche garantierte Asylrecht missbrauchen, um ihr, in unterschiedlichen Brauntönen changierendes politisches Süppchen auf der Not von Flüchtlingen zu kochen. Diese Menschen und Politiker missbrauchen das Asylrecht. Sie missbrauchen Ihre Vorurteile als Rechtfertigung für eine politische Ansicht, die zwischen 1933 und 1945 zwölf Jahre Zeit hatte, zu beweisen, dass sie falsch ist. Ich sage nicht „Meinung“. Fremdenfeindlichkeit ist keine Meinung! Fremdenfeindlich sein ist Arschloch sein! Sonst nichts!

Die Deutschen aber, die heute in Deutschland das Asylrecht für ihre politischen Zwecke missbrauchen, haben ein ganz anderes Ziel. Sie wollen, dass die Menschen „diskutieren“. Nicht um wirkliche Probleme diskutieren. Nicht um den immer weiter ausufernden Überwachungsstaat. Behördenverselbständigung (zuletzt z.B. Verfassungsschutz) und Behördenwillkür. Nicht um die Verfassungsmäßigkeit von Sanktionen gegen Bezieher von Leistungen nach Hartz4. Bild, Seehofer, Afd, Lucke und wie sie alle heißen tun so, als ob einen Zahl von weit weniger als einem Asylbewerber (1%) auf einhundert Einwohner ein Problem („Asylantenschwemme“ – Danke für den Hinweis an @susen_ ) darstellten. Sie hetzten Menschen im Land auf. Wer mit den „Pegida“- und den „Asylkritik“-Nazis gegen Schwächere (Asylbewerber) auf die Straße geht, ist abgelenkt. Die demonstriren gegen ein Nichts und kommen gar nicht drauf, welche Spielchen die Mächtigen, die Anzeigenkunden der Presse aus der Wirtschaft, Teile dieser Presse und Politiker mit ihnen spielen. Sie merken nicht, welche Gesetze und Verträge (z.B. TTIP) diese Politiker und Wirtschaftsbosse heimlich in Hinterzimmern zum Schaden der Bürger verabschieden. Ja, die Machthaber haben es mit der Scheindebatte um die Flüchtlinge geschafft, Teile der Bevölkerung gegen die Schwächsten der Schwachen (gegen Asylbewerber) aufzuhetzen. Sie haben diese leicht ablenkbaren Menschen damit von den wirklichen Verursachern, echter Probleme: sich selbst, den Mächtigen (!) abgelenkt. Die jedenfalls müssen keine Proteste befürchten. Wenn am Ende mal ein Politikerauto brennt, dann das eines Oppositionspolitikers. <zyn>Da war doch die RAF aus einem ganz anderen Holz geschnitzt </zyn>.

Und ja, es ist auch Asylmissbrauch, zu behaupten, es ginge einem in Deutschland schlecht, man habe nichts zu essen, weil die Flüchtlinge zuerst zu essen bekämen. Das ist nicht nur gelogen. Nein, interessanter Weise stellen oft Leute diese Behauptung auf („posten“ und „liken“ diese – gestern erst wieder auf Facebook), die schon auf den ersten Blick ein erhebliches Problem mit zuviel (!) Essen, zuviel Trinken und Übergewicht haben. Ja sie behaupten, ihre Kinder bekämen zu wenig zu essen, obwohl auch diese oft aussehen, als ob sie das Problem mit der Fettsucht von den Eltern geerbt hätten.

Und dann gibt es da noch die richtigen Vollidioten. Gestern laß ich, man könne ja auch mal „Schulen und Kindergärten renovieren, statt Asylbewerberunterkünfte zu bauen“. Ja, wie blöd ist das denn? Wenn Euch die Asylbewerber-Unterkünfte so attraktiv erscheinen, warum verlegt Ihr dann nicht Eure angeblich so maroden Schulen und Kindergärten in diese Abbruchhäuser, Container- und Zeltstädte und lasst den Asylbewerbern die dann leerstehenden Kindergärten und Schulen als feste Behausung?

Diese ganze, vermeintlich „Asylkritische“ Naziargumentation, die sich aus Neid, Unlust oder Unfähigkeit selbst etwas zu unternehmen und Rechtfertigung für das eigene Versagen speist, sich verharmlosend „Asylkritik“ nennt, weckt in mir nur einen Wunsch: Diesen Menschen möge es eines Tages wie Schuppen von den Augen fallen, sie mögen eines Tages die Dummheit ihrer eigenen Argumente von heute verstehen und sich dafür schämen!

Die Pointe Eurer Argumente ist nämlich wie der Bumerang von Joachim Ringelnatz (eigentl. Hans Bötticher)

Bumerang

War einmal ein Bumerang;
war ein Weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück.
Publikum – noch stundenlang –
Wartete auf den Bumerang.

PS: Die Enkel jener „Deutschen“, die einst aus dem heutigen Polen flohen. Die Enkel jener Jugoslawen, die seinerzeit als Gastarbeiter dem wirtschaftlichen Elend Ihres Landes entflohen. Die also, die mit Ihren Facebook-Posts und Facebook-Likes des oben zitiertem Schwachsinns, gestern, dieses Wutposting heute auslösten, dürfen sich gerne angesprochen fühlen. Leute: Eure Art Deutsch zu sein kotzt mich an! Ihr seid wie ne Schwiele am Arsch! Ihr merkt es nicht einmal! Ich bin froh, um jeden Flüchtling, egal woher, auf welchem Weg und egal aus welchem Grund er kam, dass er mich mit Euch in diesem Land nicht alleine lässt.

PPS: Ich kenne unter Euch und Euren Geschwistern mehr Drogendealer (und nein, ich meine keine Bierhändler) und Drogenabhängige, die sich um Job und Gesundheit gesoffen und gekifft haben, als ich solche unter Flüchtlingen kenne.

PPPS: Für all die Unterbelichteten, die sich nicht trauen hier einen Kommentar zu hinterlassen und andernorts „aus Gründen“ längst geblockt sind: ich hasse keine Deutschen. Ich liebe (oder mag zumindest 😉 97% aller Deutschen! Nur die 3% Nazis, die hasse ich! Aus tiefstem Herzen. Man könnte auch sagen: „Ich habe nichts gegen Nazis. Leider! An dem Mittel wird ja noch geforscht.“ (in Anlehnung an V. Pispers)

Hilfe wir verblöden

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Ich hab ja so ein schlechtes Namensgedächtnis.

Es gäbe Namen, an die erinnere ich mich schon nicht mehr, bevor ich sie das erste Mal hörte, sagt man mir nach.

So wie der, dieses Migranten aus dem letzten Jahr.

Ja, der mit S, der uns vor den Migranten warnte, also vor seinesgleichen.

S… SS… – ah jetzt ja, SSarrazin.

SS ist meine Eselsbrücke zu diesem niederträchtigen Migranten. Diesem Sarrazenen, der zunächst nach Frankreich migrierte und als Hugenotte schließlich auch die erneute Migration von Frankreich nach Deutschland nicht scheute, der inkl. seiner Sippschaft quasi als religiöser Fundamentalist der ersten Stunde gelten darf.

Während seine Eselsbrückenvettern noch in Auschwitz an der Rampe Kinder aussortierten, möchte er das lieber auf dem Arbeitsamt und bei der Arge erledigen.

„Kein Hartz IV mehr für Migranten“, fordert er. Braucht er ja jetzt auch nicht mehr, wo so viele vom Migranten verblödete Deutsche sein Buch gekauft haben.

Während die Eselsbrückenvettern noch ein Volk ohne Raum diagnostizierten, lautet seine Diagnose, es werde bald einen deutschen Raum ohne Volk – also ohne deutsches Volk jedenfalls geben.

Warum allerdings Migranten von heute nicht in der Lage sein sollten, deutsche Kinder zu zeugen, hat er nicht erklärt. Assimilierten Römern, migrierenden Franken, Langobarden, Hunnen, wandernden Vandalen, Sueben, Burgundern, Angeln, Kelten und Sachsen ist jenes Kunststück doch mit den Vorfahren der heutigen Deutschen auch wunderbar gelungen.

Ach nein, ich vergaß. Da war ja das Gen. Das Volksverblödungsgen, dass der S … SS.. SSarrazin ja in allen Migranten entdeckt hat. Ob er im Selbstexperiment zunächst sein eigenes Blut auf das Verblödungsgen untersuchte bleibt unterdessen im Dunkel der Geschichte verborgen. Das Gen zumindest trugen die Völker, die einst Deutschlands Ahnen zeugten wohl noch nicht in sich. Meint zumindest der S… SS… SSarrazin.

Ach ne, ich bin aber auch völlig unkonzentriert. Das mit dem Gen hat er ja wieder zurückgenommen, nachdem ihm eine Genetikerin, wenn auch wohl nicht gleich physisch Nachhilfe in Genetik gegeben hatte. Also, warum die Migranten von heute keine deutschen Kinder zeugen sollten hat er tatsächlich im Nachhinein betrachtet noch nicht begründet. Obwohl, er selbst hat ja wohl keine gezeugt, hört man.

Aber dass sich die deutschen Kinder der heutigen Migranten eines Tages gen Mekka verneigen könnten, das macht ihm Sorgen. Also mehr Sorgen jedenfalls, als jene vollverblödeten Deutschen, die sich heute  von einem geistlosen Römer die Benutzung von Kondomen untersagen lassen und dabei derart blöde Kinder zeugen, dass dieser S… SS… SSarrazin glatt eines davon sein könnte. Mehr Sorgen auch, als jene geistverlassenen Deutschen, die eine Alkoholikerin an die Spitze ihrer Kirche wählten.

Nun ja, die beiden letztgenannten Phänomene fallen dann schließlich auch unter die Überschrift „christlich abendländische Leitkultur“. Diese  wiederum ist ja schon rein verbal von urdeutschen Führerkult nur noch einen Steinwurf entfernt. Und es liegt dem S… SS… SSarrazin andererseits keineswegs fern, eben gerade diesen einen Stein nach Möglichkeit auch noch selbst zu werfen.

Es fällt ihm nicht schwer, den ersten Stein zu werfen. Schließlich ist er gelernter Bankier. Also, wie er über Migranten, wie sich selbst urteilt, im Prinzip schon von Natur aus moralisch inkompetent. Was das allerdings dann wieder genau mit christlich zu tun haben soll und warum der Islam so viel weniger Moral haben soll, als er sie hier an den Tag legt, die Begründung bleibt er schuldig.

Dieser S… SS… SSarrazin jedenfalls hat sich jetzt auf die neue deutschen Volksverblödungszeitung focusiert. Die kostet dem neuen Niveau angemessen jetzt auch nur noch 1 Euro. Dort konstatiert er, es gäbe in Deutschland Integrationsverweigerer. Da endlich kann ich ihm zustimmen. Deutschland ist quasi das Land der Integrationsverweigerer. Die Mehrheit der Deutschen verweigert jedem Migranten, der nicht wie Migrant S… SS… SSarrazin zum Migrantenprügeln auffordert die Integration.

Mit dem Satz „Wass guckst Du“ kann man einem Deutschen zwar nen Döner verkaufen, aber noch lange keine Currywurst in der Essener Pommesbude. Da heißt der Satz schließlich: „Watt willste“. Und erst Recht keine bayrische Leberkassemmeln mit einem jovialen: „Wos wuistn“. Ja man könnte so weit gehen zu behaupten, dass der durchschnittliche Deutsche, also der Hamburger, dem Berliner, der Bayer dem Franken, Der Badener dem Schwaben und der Südhesse dem Nordhessen die Integration verweigert. Ein Volk von Integrationsverweigerern.

Da bekommt der Satz des S… SS… SSarrazin, Deutschland schaffe sich selbst ab, auch gleich eine ganz neue, diesmal richtige Bedeutung. Intolerante Integrationsverweigerer mit rassistischem Nazigedankengut schaffen die durchmischte intelligente Bevölkerung des Völkerwanderungslandes Deutschland ab, zugunsten einer im eigenen Saft garenden in vollständig verblödeter Inzucht arisierten Deutschnationalen Trauerpapstklosdsdsdschungelkönigschlagdenraabrichterinbarabrasaleschunddiebrutalstenelternderwelt-Gemeinschaft.

Womit wir beim Thema Inzucht auch schon bei der nächsten Eselsbrücke zu einem Highlight des vergangenen Jahres dem G… G… – na sie wissen schon der adelige mit der telegenen Fettfrisur, wären.

Written by emden09

21.01.2011 at 17:40

Veröffentlicht in Allgemein, Innenpolitik, Internet

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