emden09

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Archive for the ‘Internet’ Category

Eure Nippelzensur kotzt mich an

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Wer kennt Sie nicht, die Fotografien auf Facebook, bei denen die zuvor bewusst aufgenommenen Brustwarzen weiblicher Models in irgendeiner Weise unkenntlich gemacht wurden (Sternchen, Balken usw. usf.).

Vorweg soviel: Natürlich ist es lächerlich, dass unmenschliche Hetzer wie AfD, Pegida und Trump auf Facebook ausreichend Raum bekommen, aber unschuldige Brustwarzen zensiert werden müssen. Aber wir wissen das alles, BEVOR wir diese Plattform nutzen!

Ich finde es entsprechend noch lächerlicher diese Bilder auf Facebook zu posten und mit entsprechenden Zensurmerkmalen (Sternchen, Balken etc.) vorzuzensieren! Ja, Sex sells! Und ich bin bestimmt der letzte, der mit irgendwelchem puritanischen Scheißdreck um die Ecke kommt. Ich sehe gerne, gute Aktfotos, auch und gerade auf Facebook. Aber, liebe FotografInnen, wenn Ihr ein Model vor der Kamera habt, das sich für Euch nackt ausgezogen hat, bedenkt doch Folgendes: Dieses Model hat sicher eine absolut glaubwürdige Pose auf Lager, bei der ausgerechnet die Brustwarzen nicht erkennbar sind. Die paar künstlerisch wertvollen close-up-Bodypartaufnahmen von ausschließlich Brustwarzen mal ausgenommen . Kriegt Ihr es wirklich nicht hin, für „Sex sells“ die Aufnahme aus dem Shooting zu nehmen (oder während des Shooting extra anzufertigen!), in der keine Brustwarze sichtbar ist, wenn Ihr denn das Shooting auf Facebook publishen wollt? Sorry, aber mich kotzen Eure Sternchen und Balken-Fotos gerade dermaßen an.

Zumal dann ja oft noch die Überlegung dazu kommen könnte, ob das was man nicht sieht evtl. der erotischen Spannung der Aufnahme zuträglicher ist, als die pure Nacktheit. Ein Sternchen, nach Möglichkeit auch noch in weiß bei Lowkeys, oder in schwarz vor hellem Hintergrun – nach dem Motto: „seht her, ich habe einen Nippel fotografiert“ hingegen, turnt mich ausschließlich ab und die manieristische Attitüde dahinter kotzt mich an.

Und nein, ich widerstehe der Versuchung hier einzelne an den Pranger zu stellen. Schaut in FB-Gruppen wie Akt, Boudoir, Lingerie und macht Euch selbst ein Bild.

Written by emden09

24.02.2017 at 12:50

Veröffentlicht in Allgemein, Fotografie, Internet

Streetfotografie – Eine Ernüchterung

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Wir waren gestern in der Ausstellungseröffnung im NRW Forum „Lindbergh / Winogrand: Women on Street“.

 

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Ich war am Ende sehr enttäuscht – oder sagen wir lieber ernüchtert.

Ja, es war voll und es war meine erste Vernissage in diesem „Forum“.

Positiv: Wir kamen um 18:30 am Forum an und konnten deshalb schon mit dem ersten Schwung Leute rein.

Die ausgestellten Werke von Lindbergh waren dann die erste Ernüchterung. Er hatte sich scheinbar einfach ein Model genommen und seine Modefotografie auf die Straße verlegt. Die Dame durfte sich im Laufe des Shooting 2-5 mal umziehen. Aber die „Street“ war ausschließlich Staffage und das Model wirkte in den meisten Fotografien wie ein Fremdkörper. Man hätte sie in die meisten Fotos sogar mit Photoshop reinmontieren können, so wenig Interaktion  von Ihr mit der „Street“ aber auch so wenig Reaktion der „Street“ auf sie war zu sehen. Das Titelbild dieses Beitrages mag  da exemplarisch sein. Dass Lindbergh dann ab und zu die Kamera schief gehalten hat empfand ich schon fast als eine manieristische Frechheit. Sei’s drum, er ist ein großer Fotograf und wenn er sowas darf, dürfen wir das in Zukunft auch. Wir nenne es dann halt „lindbergh“-Style. Warum mir die ganze Zeit zum bekannten Partysong die Textzeile „Das sind keine 35 mm, nie im Leben lieber Peter“ durch den Kopf ging weiß ich selbst nicht so genau.

Winograd gefiel mir deutlich besser. Aber da sind wir dann wieder bei meiner „üblichen“ Kritik am Forum, das ich despektierlich gerne auch als „Club der toten Dichter“ bezeichne. Ich war wg. Lindbergh gekommen, weil er eben noch als „contemporary“ gelten kann.

Die eigentliche Enttäuschung des Abends aber war das Publikum. Als es so weit war, dass der Kurator und später auch Lindbergh selbst das Wort ergriffen, demonstrierte die schicki micki gekleidete Bussi-Tussi-Meute Desinteresse vom Feinsten. Statt mal eben das dumme Plappermaul zu halten, sich nicht mehr über den Geschmack der gereichten alkoholischen Kaltgetränke oder Tante Helgas Hämorrhoiden zu unterhalten, wurde einfach munter über sämtliche Belanglosigkeiten des Lebens – nicht etwa mit gesenkter Stimme sondern in voller Lautstärke weitergeplappert.

Sehen diese Leute sich im normalen Leben nicht? Haben sie keine Accounts auf sozialen Medien, wo sie ihren Klatsch-und-Tratsch-Müll austauschen können? Sorry, wenn ich zu einer Vernissage gehe und der „Künstler“ das Wort ergreift, würde ich gerne hören, was er zu sagen hat. Aber so viel „Kultur“ oder sollte man sagen „Kultiviertheit“ hat bei dem Pack im Forum offensichtlich noch nicht Einzug gehalten. Unnötig zu erwähnen, dass sie Lindbergh als er sein Statement beendet hatte, artig Beifall spendeten – besonders laut jene, die zuvor nicht zugehört sondern mundert weitergeplaudert hatten.

Written by emden09

03.02.2017 at 15:04

Veröffentlicht in Allgemein, Fotografie, Internet

Old Economy schafft Arbeitsplätze!

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Warum tu‘ ich mir das immer wieder an. Lese ich doch heute früh einen Beitrag der FAZ: New Economy schafft Börsenwert, Old-Economy schafft Jobs. Ja Herr je, wie dumm ist diese vermeintliche „Erkenntnis“? Automatisierung, Computer wurden seit jeher benutzt, um Arbeit zu erleichtern, Arbeit zu vermeiden. Dabei fielen und fallen weiterhin Arbeitsplätze weg. Wenn all die Arbeit, die durch Computer wegrationalisiert wird, bei der Herstellung der Computer wieder entstünde, wo wäre der wirtschaftliche Nutzen? Wo wäre die Existenzberechtigung für die Computerindustrie?

 

Nein FAZ, so wird aus dieser Argumentation kein Schuh. Die Menschen, die sich ob in Wahlen oder wo auch immer gegen Fortschritt wenden, weil der Jobs ruiniere, wollen in Wirklichkeit keine Jobs! Menschen wollen eine Existenzgrundlage und Menschen wollen eine Aufgabe – kurz Teilhabe an der Gesellschaft. Jobs waren die Antwort der Old-Economy auf dieses Bedürfnis der Menschen. BGE ist die Antwort der New-Economy.

 

Tatsächlich schafft die Rationalisierung durch Computer und Roboter einen riesigen Produktivitätszuwachs, ein riesiges Wachstum der Volkswirtschaftlichen Leistung. Der Ertrag dieses Fortschritts wird jedoch nicht zum ersten Mal in  der Menschheitsgeschichte nicht denen gut geschrieben, die bisher die Arbeit machten. Stattdessen wird er von jenen vereinnahmt, welche die Computer besitzen. Uuuups so schnell schon bei Marx? Richtig. Und das ist es, was den Apologeten des Anarchokapitalismus in der Redaktion der FAZ den Blick auf die Welt der Zukunft verstellt.

 

Selbst Großunternehmer wie Götz Werner, der Gründer der Drogeriemarkt-Kette DM fordern inzwischen ein BGE. Er postuliert: „Jedem ein gelingendes Leben ermöglichen. Das ist die primäre und finale Kulturaufgabe unserer Gesellschaft“. Also nicht: Jobs für Alle! Sondern Teilhabe für alle!

 

Natürlich geht diese Erkenntnis an der Redaktion der FAZ genauso spurlos vorüber wie an den Wählern rechter Politiker weltweit. Die FAZ als Apologetin des Sanktionsregimes von Hartz4 hat zusammen mit einer Regierung aus SPD und Grünen das Lumpenproletariat erst geschaffen, das heute Nationalsozialisten wie Frauke Petry, Bernd Höcke und Nazienkelin Storch politischen Auftrieb verleiht. Gleichzeitig hat man die Vermögen der Reichen in 10 Jahren vervielfacht.

 

Wer in dieser Weise die politischen Notwendigkeiten des Postindutriellen Zeitalters verpennt, kann natürlich schlussfolgern „Old-Economy schafft Arbeitsplätze“ und führe damit Leute wie Trump „zu Recht“ zu Mehrheiten. Liebe FAZ, einfach mal bei Götz Werner und anderen nachlesen, dass

  • BGE die unausweichliche Folge des Computerzeitalters sein wird;
  • Menschen keine Jobs wollen sondern Teilhabe
  • BGE die Antwort auf Pflegenotstand, Ehrenamtskrise uvam. ist

 

Die Computer und Roboter haben den Menschen Zeit verschafft. BGE verschafft ihnen die Möglichkeit diese Zeit sinnvoll zu nutzen, statt sinnlos vor den Büros von überforderten Arbeitsvermittlern herumzulungern.

 

Zu glauben, man könne „das Silicon Valley entmachten“, also den Fortschritt zurückdrehen, wie es jener verkrachte Mathematiker Roland Lindner von der FAZ heute wieder macht, ist ähnlich fruchtlos, wie es schon der Versuch war, die Eisenbahn aufzuhalten. Lindner ein typisches Beispiel jener Generation die aus Mangel an mathematischen Fähigkeiten in die Betriebswirtschaft wechselte und dort bis heute an der Addition von 1 und 1 scheitert.

Written by emden09

14.11.2016 at 10:59

Veröffentlicht in Allgemein, Internet

Wenn Ihr uns nicht träumen lasst, dann lassen wir Euch nicht schlafen!

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Dem ist von hier NICHTS hinzuzufügen!

Written by emden09

20.05.2011 at 17:03

Veröffentlicht in Innenpolitik, Internet, IT-Sicherheit

Sony: Verbindliche IT-fachliche Standards müssen her – schnell!

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Der SPON schreibt Das Ausmaß des Sicherheitslecks bei Sony*wird*immer größer.

Das stimmt so natürlich nicht! Das Ausmaß der Auswirkungen des Sicherheitslecks wird immer größer, wäre richtig. Aber ein solches Leck kann man ja nicht einfach mit Brettern vernageln. Dazu bedarf es mehr.

Aus IT-fachlicher Sicht spricht zunächst nichts dafür, Rechner, auf denen die Daten von Kunden dauerhaft gespeichert werden,  auch nur irgendwie von „außen“ zugänglich zu machen. Das ist fachlich gesehen eine Stümperei beim Entwurf der Systemarchitektur.  Mit wie wenig fachlichem Sachverstand werden der Entwurf und die Tests solcher Systemlandschaften bewerkstelligt?

Wann gibt es in der IT endlich internationale fachliche Befähigungsnachweise für jede Fachrichtung? Ein Dipl. Ing ist ein Bildungsabschluss, aber eben kein Befähigungsnachweis, wenn es um Anforderungmanagement, Systemarchitektur, Systemsicherheit, Implementierung , Testen oder Betrieb von IT-Systemen geht. ISO 9000, ISO 20000 usw. sind Qualitätsstandards aber eben keine Qualitätsnachweise für die Produktion und den Betrieb von Systemen.

Es muss m.E. sehr kurzfristig eine Qualifizierungs- und Qualitätsinfrastruktur geschaffen werden. Diese muss zu einer Lückenlosen Zertifizierungskette von der ersten Systemidee, über den Betrieb bis zur Außerbetriebnahme eines Systems führen. Nur auf Systemen für die eine lückenlose Zertifizierung vorliegt dürfen künftig personenbezogene Daten gespeichert werden.

Auch bei Kfz hat man den Garagenbastlern den Schraubenschlüssel aus der Hand genommen und im Straßenverkehr, wo andere gefährdet werden, nur noch Fahrzeuge zugelassen, wenn diese (immer noch sehr weichen) Zulassungskriterien entsprechen. Dasselbe muss innerhalb kürzester Zeit für IT-Systeme gelten auf denen personenbezogene Daten gespeichert werden.

Wer hier Freiwilligkeit, „Selbstverpflichtungen“, „Wandel durch Handel“ (die Verbraucher) oder einen „Augenmaß“ fordert, hat das Ausmaß des Problems nicht begriffen.

Es gibt anerkannte fachliche Standards. Es ist eine Frage des Willens das KnowHow der Beteiligten Personen bzgl. dieser Standards regelmäßig abzufragen und fortlaufend zu zertifizieren. Danach muss einfach klar sein, dass keiner mehr an solchen Systemen arbeitet, der keinen entsprechenden Befähigungsnachweis hat.

Es muss fälschungssicher dokumentiert werden, wer, wann, was und mit Berechtigungserteilung durch wen an solchen Systemen konstruiert oder geändert hat. Dann ist innerhalb kürzester Zeit klar, wer für eine solche Panne verantwortlich ist.

Und nach einer solchen Panne muss es dann laufen, wie heute schon bei Ärzten (auch dort werden ja nur die schwärzesten der schwarzen Schafe ausgesondert). Es muss ein öffentliches Verfahren geben, das solchen Stümpern den Befähigungsnachweis (analog zur Aprobation bei Ärzten) aberkennt.

Danach dürfen solche Personen einfach nicht mehr an solchen Systemen arbeiten, bis sie durch eine langwierige und aufwändige Fortbildung einen erneuten Befähigungsnachweis erlangt haben. Wie bei der MPU (aka „Idiotentest“) für Kfz-Führerscheininhaber muss es wirklich hart sein, den Befähigungsnachweis zurück zu erhalten, wenn man einmal für eine Panne verantwortlich war, bei der Personen durch Preisgabe personenbezogener Daten zu Schaden kamen.

Ja ich behaupte selbst nach den spärlichen bisher bekannt gewordenen Informationen über die Sony-Pannen, dass die mindestens grobe Fahrlässigkeit mit der Sony hier die Privatsphäre und die Finanzen seiner Kunden gefährdet das Ausmaß einer Trunkenheitsfahrt mit mehr als 1,5 Promille Alkohol im Blut mindestens erreicht, wenn nicht übersteigt.

Eine Branche, die auf die Politik wartet, um solche Pannen zukünftig zu vermeiden wartet (un)sicher vergebens.

Written by emden09

03.05.2011 at 15:21

Veröffentlicht in Internet, IT-Sicherheit

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Der Blender – wehret den Anfängen!

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68% der Deutschen sind angeblich gegen einen Rücktritt Guttenbergs.

Der Punkt ist doch, dass eine Mehrzahl aller Menschen in diesem Land gar keine Akademiker sind.

Den meisten Menschen ist doch völlig schleierhaft und nebenbei erwähnt, leider auch egal, wie man zu akademischen Ehren gelangt.

Ob man dazu schummeln muss, fälschen, lügen und betrügen oder ob das alles Lappalien sind und der Hausarzt um die Ecke, zu dem ich morgen wieder gehe, seinen Dr. vielleicht mit mindestens genau so viel Fälschungssicherheit erlangte wie einst Karl-Theodor, kann und will (fast) niemand nachvollziehen müssen.

Der Dr. macht gesund, also ist er ein guter Dr. Karl-Theodor glänzt durch markige Stammtischsprüche und konsequent markiges Stammtischhandeln und entsprechende Stammtischmoral, also ist er für 68% ein guter Politiker.

Würden die Menschen von Politikern echte, also über Stammtischniveau hinausgehende Moral fordern, hätte Guttenberg schon gehen müssen, als er Schneiderhahn, wie später von ihm selbst eingestanden grundlos feuerte.

Aber (die meisten) Menschen wollen keine Politiker mit echter Moral,. Sie wollen nur solche Politiker, die Ihnen den Eindruck vermitteln, moralisch zu sein und das ist etwas ganz anderes als moralische Politiker. Wohl am ehesten das Gegenteil! Sie wollen den Eindruck, die Politiker wären moralisch und mehr noch, sie die Wähler hätte moralisch gehandelt, wenn Sie diese Politiker wählen. Das aber schafft Guttenbergs Propagandaapparat mit Links und auch ohne Dr.

Dass einer der schon an der Universität log und betrog, dass sich bis heute die Balken noch biegen, eine ebenso biegsame Moral hat und auf Wähler angewiesen ist, deren Gewissen ebenso biegsam ist, stellt ein Verhältnis schier undurchdringlicher, fast schon mathematisch berechenbarer politischer Proportionalität dar. Alle großen Demagogen gelangte auf diesem Weg an die Macht. Insofern ist von Guttenberg noch viel zu erwarten. „Befürchten“ brächte es auf den Punkt.

Was einem ernsthafte Sorgen machen muss, ist dass der Chefpropagandist und Hauptblendscheinwerfer der Regierung Merkel-Weseterwelle demnächst über ein riesiges Söldnerheer herrschen wird. Damit wird der Oberplagiator dieser Republik nicht nur ein Schattenkanzler. Er, der seine physische und geistig-moralische Abstammung aus undemokratischen Verhältnissen derart widerlich selbstgefällig zur Schau trägt, der „Freiherr“, hätte sicherlich wenig Skrupel, die sprichwörtlichen Wutbürger mit Hilfe einer von ihm geführten Militärjunta wieder „auf Kurs“ zu bringen. Der Zeitpunkt könnte 2011 nach einer Serie zu erwartender verheerender Wahlpleieten der CDU leider all zu günstig erscheinen, als dass ein erklärter Antidemokrat wie „Freiherr“ Guttenberg ihn vertreichen lassen könnte.

Written by emden09

20.02.2011 at 15:12

Hilfe wir verblöden

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Ich hab ja so ein schlechtes Namensgedächtnis.

Es gäbe Namen, an die erinnere ich mich schon nicht mehr, bevor ich sie das erste Mal hörte, sagt man mir nach.

So wie der, dieses Migranten aus dem letzten Jahr.

Ja, der mit S, der uns vor den Migranten warnte, also vor seinesgleichen.

S… SS… – ah jetzt ja, SSarrazin.

SS ist meine Eselsbrücke zu diesem niederträchtigen Migranten. Diesem Sarrazenen, der zunächst nach Frankreich migrierte und als Hugenotte schließlich auch die erneute Migration von Frankreich nach Deutschland nicht scheute, der inkl. seiner Sippschaft quasi als religiöser Fundamentalist der ersten Stunde gelten darf.

Während seine Eselsbrückenvettern noch in Auschwitz an der Rampe Kinder aussortierten, möchte er das lieber auf dem Arbeitsamt und bei der Arge erledigen.

„Kein Hartz IV mehr für Migranten“, fordert er. Braucht er ja jetzt auch nicht mehr, wo so viele vom Migranten verblödete Deutsche sein Buch gekauft haben.

Während die Eselsbrückenvettern noch ein Volk ohne Raum diagnostizierten, lautet seine Diagnose, es werde bald einen deutschen Raum ohne Volk – also ohne deutsches Volk jedenfalls geben.

Warum allerdings Migranten von heute nicht in der Lage sein sollten, deutsche Kinder zu zeugen, hat er nicht erklärt. Assimilierten Römern, migrierenden Franken, Langobarden, Hunnen, wandernden Vandalen, Sueben, Burgundern, Angeln, Kelten und Sachsen ist jenes Kunststück doch mit den Vorfahren der heutigen Deutschen auch wunderbar gelungen.

Ach nein, ich vergaß. Da war ja das Gen. Das Volksverblödungsgen, dass der S … SS.. SSarrazin ja in allen Migranten entdeckt hat. Ob er im Selbstexperiment zunächst sein eigenes Blut auf das Verblödungsgen untersuchte bleibt unterdessen im Dunkel der Geschichte verborgen. Das Gen zumindest trugen die Völker, die einst Deutschlands Ahnen zeugten wohl noch nicht in sich. Meint zumindest der S… SS… SSarrazin.

Ach ne, ich bin aber auch völlig unkonzentriert. Das mit dem Gen hat er ja wieder zurückgenommen, nachdem ihm eine Genetikerin, wenn auch wohl nicht gleich physisch Nachhilfe in Genetik gegeben hatte. Also, warum die Migranten von heute keine deutschen Kinder zeugen sollten hat er tatsächlich im Nachhinein betrachtet noch nicht begründet. Obwohl, er selbst hat ja wohl keine gezeugt, hört man.

Aber dass sich die deutschen Kinder der heutigen Migranten eines Tages gen Mekka verneigen könnten, das macht ihm Sorgen. Also mehr Sorgen jedenfalls, als jene vollverblödeten Deutschen, die sich heute  von einem geistlosen Römer die Benutzung von Kondomen untersagen lassen und dabei derart blöde Kinder zeugen, dass dieser S… SS… SSarrazin glatt eines davon sein könnte. Mehr Sorgen auch, als jene geistverlassenen Deutschen, die eine Alkoholikerin an die Spitze ihrer Kirche wählten.

Nun ja, die beiden letztgenannten Phänomene fallen dann schließlich auch unter die Überschrift „christlich abendländische Leitkultur“. Diese  wiederum ist ja schon rein verbal von urdeutschen Führerkult nur noch einen Steinwurf entfernt. Und es liegt dem S… SS… SSarrazin andererseits keineswegs fern, eben gerade diesen einen Stein nach Möglichkeit auch noch selbst zu werfen.

Es fällt ihm nicht schwer, den ersten Stein zu werfen. Schließlich ist er gelernter Bankier. Also, wie er über Migranten, wie sich selbst urteilt, im Prinzip schon von Natur aus moralisch inkompetent. Was das allerdings dann wieder genau mit christlich zu tun haben soll und warum der Islam so viel weniger Moral haben soll, als er sie hier an den Tag legt, die Begründung bleibt er schuldig.

Dieser S… SS… SSarrazin jedenfalls hat sich jetzt auf die neue deutschen Volksverblödungszeitung focusiert. Die kostet dem neuen Niveau angemessen jetzt auch nur noch 1 Euro. Dort konstatiert er, es gäbe in Deutschland Integrationsverweigerer. Da endlich kann ich ihm zustimmen. Deutschland ist quasi das Land der Integrationsverweigerer. Die Mehrheit der Deutschen verweigert jedem Migranten, der nicht wie Migrant S… SS… SSarrazin zum Migrantenprügeln auffordert die Integration.

Mit dem Satz „Wass guckst Du“ kann man einem Deutschen zwar nen Döner verkaufen, aber noch lange keine Currywurst in der Essener Pommesbude. Da heißt der Satz schließlich: „Watt willste“. Und erst Recht keine bayrische Leberkassemmeln mit einem jovialen: „Wos wuistn“. Ja man könnte so weit gehen zu behaupten, dass der durchschnittliche Deutsche, also der Hamburger, dem Berliner, der Bayer dem Franken, Der Badener dem Schwaben und der Südhesse dem Nordhessen die Integration verweigert. Ein Volk von Integrationsverweigerern.

Da bekommt der Satz des S… SS… SSarrazin, Deutschland schaffe sich selbst ab, auch gleich eine ganz neue, diesmal richtige Bedeutung. Intolerante Integrationsverweigerer mit rassistischem Nazigedankengut schaffen die durchmischte intelligente Bevölkerung des Völkerwanderungslandes Deutschland ab, zugunsten einer im eigenen Saft garenden in vollständig verblödeter Inzucht arisierten Deutschnationalen Trauerpapstklosdsdsdschungelkönigschlagdenraabrichterinbarabrasaleschunddiebrutalstenelternderwelt-Gemeinschaft.

Womit wir beim Thema Inzucht auch schon bei der nächsten Eselsbrücke zu einem Highlight des vergangenen Jahres dem G… G… – na sie wissen schon der adelige mit der telegenen Fettfrisur, wären.

Written by emden09

21.01.2011 at 17:40

Veröffentlicht in Allgemein, Innenpolitik, Internet

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