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Fasten 2/ 40

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gestern (Fasten 1/40) abend

… mit leichtem Völlegefühl im Bauch nach Hause gefahren. Komisch, ich hab über den Tag ja nur wenig gegessen gehabt.

Abendessen am 1. Tag

Zum Abendessen wollte ich mir frisches Gemüse im Backofen braten – wie wir es oft machen. Wir hatten heute sogar den Ehrgeiz das ganze al dente zu kriegen. War am Ende nichtmal schwierig. Paprika, Zuchini, Auberginen, und Pilze sind nach 25 Minuten Ober-/Unterhitze bei 180 Grad gar aber bissfest. Leider sind auch die Knoblauchzehen, die wir lieber weich mögen dann noch bissfest. Denen muss man also mehr Zeit lassen.

Dann entdeckte ich weitere

Fallstricke

Während das Gemüse im Ofen war dachte ich, ich könne mir eine leichte Gemüsebrühe aus einem Instant-Suppenwürfel machen. Aber Achtung: verpackt! Und was sehen meine trüben Augen. Sowohl in den Brühwürfeln für Gemüsesuppe als auch in denen für Rinderbrühe und Hühnerbrühe ist Malzzucker. Ein hilfloser Tweet darob meinerseits wurde von netten Twitter-Followern @frazer2 mit Hinweisen auf die Verwendung von Zucker als „Natürlicher Geschmacksverstärker und Säureregulator“und von @dankeschoen  als „Füllmittel. Konservierungsmittel. Billig“ beantwortet. Was soll’s wieder neue Einblicke in die Arbeitsweise der Zucker- und Lebensmittelmafia gewonnen. Ich habe noch selbst aus frischem Gemüse gekochte Gemüsebrühe eingefroren im Keller. Ja, das sind auch Kohlenhydrate drin, z.B. aus den Möhren wie eine – von mir Gott sei Dank bereits geblockte – Twitterin der Liebsten @mdarkbyte unbedingt ins Ohr drücken musste.

Aber nochmal, es geht hier nicht um Low Carb oder Kohlenhydratfreie Kost. Es geht darum industriell verarbeitete Kohlenhydrate wegzulassen. 40 Tage. Dann sehen wir weiter.

Als nächstes dachte ich, man könne ja zum Gemüse gut ein paar Nürnberger Würstchen braten, die wir noch im Kühlschrank hatten. Aber Pustekuchen. Blick auf die Verpackung (sic!) Zucker drin – in Bratwürstchen! Hielt ich den Zucker Film bisher für ein bisschen reißerisch und übertrieben, komme ich immer mehr zu der Überzeugung: „Man kann diesen Film nur für reißerisch und übertrieben halten, wenn man nicht mal selbst versucht hat auf Produkte mit industriell verarbeiteten Kohlehydraten zu verzichten“.

Ich aß dann zum gebackenen Gemüse 2 Scheiben Serrano Schinken. Ein Dankenswerter Hinweis der Lieben Freundin @FelisSaeva führte auch hier zuerst zu einem Blick auf die Verpackung. Felis isst seit mehr als 2 Jahren Paleo (also eine kost, die weit strengeren Regeln folgt als mein Fasten“gelübde“). Sie wieß mich in einigen Tweets darauf hin, dass die meisten (verpackten) Schinken wie auch Salami Zucker enthalten. Wo uns der überall untergejubelt wird ist wirklich bemerkenswert.

Ein weiterer Tipp der lieben @Felis brachte mich wieder zu verpacktem. Felis Tipp war, wenn naschen, dann Nüsse, weil Fett ohne Kohlenhydrate „nix macht“. Dann fassen wir doch mal so ne Packung Erdnüsse an und schauen auf die Inhalte: >14% Kohlenhydrate darin > 5g Zucker. Zucker als Geschmacksverstärker bei Erdnüssen? Darauf muss die Suchtmittelindustrie wohl in einer lauen Sommernacht gekommen sein.

Zum Nachtisch gab’s für den süßen Zahn eine Banane.

Zusatzmotivation

Die Liebste @mdarkbyte hat mir dann noch eine schöne Zusatzmotivation spendiert. Sie blätterte auf ihrem Mac in alten Fotos und zeigte mir eins aus dem Mai 2013, das sie während einer Bootsfahrt auf dem Lago Maggiore von mir geschossen hatte. Ich *sah* deutlich, dass ich damals ein paar Pfund weniger drauf hatte. Vielleicht wäre mir also ein Abspeckefekt durch das Fasten gar nicht so unwillkommen 😉

Die Nacht

Die Nacht war ein wenig unruhig. Vielleicht dem Vollmond geschuldet. Vielleicht dem Fastenbeginn? Sei’s drum, ich werde das beobachten. Ist ja eine Art „kalter Entzug“. Felis allerdings warnt in Sachen Entzug aus eigener Erfahrung auf Facebook eher vor der 2. Woche. Da sind wir ja noch lange nicht! Au weia.

 


 

Tag 2 / 40

Frühstück

Heute früh warfen mich die etwa zwanzig Minuten zu früh erscheinenden Handwerker aus dem Bett. So hatte ich nicht groß Zeit nachzuspüren, wie’s mir denn körperlich so geht. Dramatische Veränderungen aber scheinen sich nicht ergeben zu haben. Ich war einigermaßen pünktlich bei der Arbeit und hab am Schreibtisch eine Banane gegessen und eine Tasse Tee getrunken.

Diskussionen

Interessant sind auch die Gespräche und Diskussionen, die sich rund um das Thema industriell verarbeitete Lebensmittel ergeben. Manche stellen Fragen, wollen Links. Wenn ich dann den Link auf den Zucker-Film (der dauert über 1 Stunde) und mein Faste-Blog schicke kommt – wahrscheinlich ob des reißerischen Titels nach 2 Minuten eine Reihe äußerst ablehnender und aggressiv wirkender Antworten, von Menschen , die mir bisher sehr vernünftig erschienen. Viele wollen sich mit dem Thema offenbar nicht auseinandersetzen. lesen weder den Blog Artikel noch schauen sie den Film, verlangen dann aber mit mir über Dinge diskutieren zu dürfen die mit meinem Fasten nur sehr entfernt zu tun haben. Beispielsweise von ihnen als „komisch“ aufgefasste Ernährungstipps ihrer Ärzte.

Liebe Leute, auch wenn gerade die das hier vermutlich nicht lesen werden, hier nochmal eine Klarstellung. Ich bin kein Ernährungsberater! Ich bin nicht religiös. Auch wenn ich gestern schreib >3l Flüssigkeit am Tag seien „Religion“. Ich nutze die traditionelle Fastenzeit (ein bisschen vorgezogen) für eine persönliche „Challenge“ wenn Ihr es so nennen wollt. Ich will für mich wissen, ob ein Leben ohne Zucker und industriell verarbeitete Kohlenhydrate a) möglich und b) er-/lebenswert ist. Bei „Möglich“ geht es eher darum, ob ich den Entzug wohl durchhalten werde. Bei möglich geht es auch darum herauszufinden, ob ich meine „normalen“ Einkaufsgewohnheiten beibehalten kann oder zu beliebigen Verrenkungen greifen müsste, um die Fastenzeit durchzuhalten. Ich bin dafür nicht zu all zu vielen Verrenkungen bereit. Bei „er-/lebenswert“ geht es mir darum, wie es mir ohne diese von Kindheit an gewöhnten Geschmacksträger und Geschmacksstoffe ergeht, ob ich meine Mahlzeiten genießen und abwechslungsreich genug gestalten kann. Und natürlich auch darum, was mein Körper sonst also außerhalb der Mahlzeiten mit mir macht. Zum Beispiel wie sich die umgestellte Ernährung auf mein Leistungs- und Regenerationsvermögen beim Sport auswirkt. Wie ich Konditionell besonders Kardiologische und Respiratorische Ausdauerprobleme betreffend drauf sein werde.

Cheaten

Unser lieber Freund @dbaezol aus Leipzig will mir Maultaschen zum cheaten schicken – hätten die Mönche früher auch so gemacht. Er ist passionierter Koch (in meinen Augen leider nicht beruflich). Er vermeidet nach eigener Aussage industriell hergestellte Lebensmittel. Zucker allerdings kauft er auch nicht in der Apotheke 😉 Ich will bewusst nicht cheaten. Ich will mir vor allem bewusst werden, wo überall die Lebensmittelindustrie das Zeugs versteckt, das die Lebensmittel vielleicht auf den ersten Blick schmackhafter ganz sicher aber billiger produzierbar macht.

Mittagessen

Zum Mittagessen gab eine ganze Ananas. Ja, ich weiß in dieser Jahreszeit – oder wie immer man es sieht immer: „ökologisch bedenklich“, weil eingeflogen usw. usf. Bitte keine Diskussion dazu. Ich werde sie nicht führen, denn das ist nicht Thema dieses Blogartikels, sondern nur ein Detail am Rande.

Blutdruck

Ich habe mir überlegt, dass ich nach der akuten Entzugsphase also ca. ab Tag 15/40 – falls es den dann geben sollte, mehrfach täglich meinen Blutdruck messen werde. Der liegt sonst üblicherweise so bei 130/85 rum. Bin gespannt, wie sich das entwickeln wird.

Zwischenmahlzeit

Zum Knabbern gibt’s heute Nachmittag ein paar frische Möhrchen. Sehr lecker.

 

 

 

Written by emden09

28.01.2016 at 18:01

Fasten 1/40

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Dieses Jahr will ich Fasten. Ok, ich will die Fastenzeit benutzen um was auszuprobieren.

ich kann nicht die „normale“ Fastenzeit „Aschermittwoch bis Gründonnerstag“ nutzen. Im März – also noch vor Ostern fahren wir in Urlaub. Im Urlaub will ich nicht fasten. Zumindest ein schöner Wein zu einem guten Essen muss dann wieder drin sein und „bella Italia“ ohne Pasta und Tiramisu würde ich wohl auch nicht ganz so sehr genießen. Das heißt nicht, dass ich nach meiner Fastenzeit so weiteressen will, wie bisher. Aber ich will mich nicht jetzt schon festlegen. Nicht festlegen alle selbst auferlegten Regeln länger als 40 Tage durchzuhalten. Das „ob“ und das „wieweit“ will und werde ich zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.

Fastenzeit

Um also im Urlaub ggf. wieder ein bisschen mehr schlemmen zu können fange ich einfach heute schon an und verlege die Fastenzeit vor.

Motivation

Motivation für meine diesjährige Fastenzeit ist der Film „Voll Verzuckert – Die große Zuckerlüge“, der in Deutscher Erstausstrahlung auf arte lief. Leider hat arte den Film, obwohl sie Co-Produzent sind, angeblich wg. „fehlender Lizenzen“ schon aus der Mediathek entfernt. „Nachtigall ick hör dir trapsen“, sag ich dazu nur. Danke an unsere Saarländische Freundin Gabi, die als @DasMurmelchen twittert, für den Hinweis und Link auf diesen IMHO wichtigen Film.

Ein „netter Mensch“ sorgt dafür, dass der Film auf youtube noch anzuschauen ist. So zeigt also oben stehender Link auf den Film auf youtube.

Gewicht

Nein, ich werde mein Körpergewicht in kg nicht messen und auch nicht veröffentlichen. Ich benutze seit Jahren max 1-2 mal im Jahr eine Wage um mein Gewicht festzustellen. Stattdessen messe ich mein Gewicht an Kleidergröße und Gürtellänge und seit es endlich wieder geht: Jogging-Geschwindigkeit in min pro km. Das genügt mir. Es geht mir auch beim diesjährigen Fasten nicht um das Abnehmen an sich.

Es geht mir darum, herauszufinden, ob ein Leben ohne dieses von Kindheit an gewohnte Suchtprodukt „Zucker“ mir möglich und für mich genießbar, er-/lebenswert ist.

Dennoch berichten ja viele Quellen von deutlicher Gewichtsabnahme durch das Entfernen von industriell verarbeiteten Kohlehydraten und Zucker aus der Nahrung. Also was tun, um diesen geplante Artikelserie (ich hoffe es wird mehr als dieser eine Artikel) interessant zu halten? Machen wir es so: Ich trage heute eine Jeans mit Bundweite 33. Die sitzt nicht zu stramm aber auch nicht zu weit. Der Gürtel darauf ist im 3. Loch – die Löcher haben einen Abstand von ca. 2,6 cm (1 inch – ein Schelm, wer böses dabei denkt 😉 Im Schrank liegen auch noch Jeans mit Bundweite 31 und sogar noch eine mit 30. Wir sind also auf die „schlimmstmöglichen“ Ergebnisse der Fastezeit gut vorbereitet. Let the games begin,

Programm

Nun zu meinem Fastenprogramm. Ich will in meiner diesjährigen, für 40 Tage Dauer geplanten Fastenzeit, sämtliche industriell verarbeiteten Kohlenhydrate weglassen. Also:

1. logisch vor allem kein Zucker (also auch kein Süßkram, Schoki, Säfte, Limo, Marmelade, Kompott usw.)
2. keine Getreideprodukte
3. kein Alkohol
4. möglichst wenig Milchprodukte (ja, auch Milch wird nach dem Entrahmen und Käse in der „geheimen Rezeptur“ oft Zucker zugesetzt)

Vorbereitungen

Ob letzteres für mich funktionieren kann hab ich in den vergangenen zwei Wochen ein wenig ausprobiert.

Getränke, speziell Kaffee und schwarzen Tee trinke ich gerne mit Milch. Ich trinke über den Tag verteilt sicher 6-8 Tassen Tee. Wir haben im Büro einen Samowar, so dass die Zubereitung eher einem „Tee zapfen“ gleicht. In den letzten Wochen habe ich einfach weniger Teekonzentrat mit mehr Wasser gemischt, so dass der Tee nicht so stark ist und ich ihn auch ungesüßt, also ohne Milch mag. Ungesüßt (ohne Milch) mag ich Tee aber wohl unterbewusst „nicht ganz so sehr„. Mein Konsum ist, schon in dieser Probezeit, ohne dass mir das zunächst groß aufgefallen wäre, auf 4-5 Tassen pro Tag gesunken, stellte ich nachträglich fest. Ergebnis: ich trinke zu wenig. Also hol ich mir jetzt mit jeder Tasse Tee zusätzlich ein Glas stilles Wasser. So bleibt der Wasserhaushalt im Gleichgewicht. Mindestens 3l am Tag sind Religion – davon weiche ich nicht ab!

Kaffee hab ich einfach mal „schwarz“ probiert. Und siehe da, was mich bisher an der Milch im Kaffee interessiert hat war nicht die Süßkraft der Milch alleine, sondern dass die Milch das Getränk abkühlt. Ich ließ also in den letzten Wochen meinen Kaffee einfach zuerst ein wenig abkühlen und nippte dann daran. Ergebnis: er schmeckt mir auch schwarz.

No-Go Area Produkte

Wo sind eigentlich überall Zucker und industriell verarbeitete Kohlehydrate drin? Seit einigen Wochen achte ich beim Essen/Einkaufen akribisch darauf.

 

Fazit: Jedes Produkt, das eine Verpackung hat oder aus einer Bäckerei/Konditorei stammen könnte ist verdächtig.

Nein, verpacktes frisches Obst oder Gemüse und Fleisch natürlich nicht – bei Wurst wird es schon  wieder kritisch! Es gibt tatsächlich Leberwurst mit Zuckerzusatz – staunt. Gut dass ich Leberwurst eh nicht so sehr mag.

 

Fallstricke

Heute früh noch vor der ersten Mahlzeit bin ich direkt in die erste Falle reingetappt. Ich lutsche beim Aussteigen aus dem Auto, nach der Fahrt zur Arbeit (routinemäßig und ohne dass ich noch wüsste warum) gerne ein Mint. „Ohne Zucker“ steht fett drauf. Dann – noch beim Lutschen – der unheilschwangere Blick auf die Verpackung (auf dem Schreibtisch im Büro stehen nämlich auch Mints): Kohlehydrate in 100g erschreckende 96,7g davon Zucker 0,0 g davon „mehrwertige Alkohole“ 96,7 g. Super! „Fastenbrechen schon vor dem richtigen Beginn“ – dachte ich. „Egal 2,6 kcal werde ich das eine Mal verschmerzen und nochmal fall‘ ich nicht drauf rein“, nehme ich mir fest vor. Mints ab in die Schublade – für MINTestens 40 Tage… 🙂

Magnesium ist auch eine Falle. Ich hab nach dem Training am Montag heute noch Muskelkater. Ein Magnetrans 375 mg Stick und schon wäre bald Schluss damit. Aber halt! Hab ich aus der Mint-Falle nix gelernt. Der Stick ist verpackt (sic!) und weit schwerer als 0,375 g. Was also ist da drin? Siehe da von 2g sind 1,14g Kohlenhydrate davon 0,0g Zucker. Ich beschließe lieber nicht wissen und recherchieren zu wollen, wie sich der Rest nennt. Dann lieber eine Kapsel mit der selben Menge Wirkstoff. Ohne Magnesium geht das Training nicht – soviel Einsicht muss sein. Aber die Kapsel hat <0,01 g Kohlenhydrate. Das wird der Fastenkörper und auch der Geist des Fastens wohl überleben 😉

Der 1. Tag von 40(?)

Ich möchte von jetzt an über das Erlebte und nicht mehr über die Motivation etc. berichten. Ob es tägliche Berichte werden, wage ich zu bezweifeln. Ob ich am Ende von einer Zeitspanne von 40 Tagen berichten kann oder vorher „aussteige“, wird sich zeigen. Im letzten Jahr wollte ich während der Fastenzeit 40 Tage lang nicht laut fluchen. Ich hab es immerhin 3 Tage lang geschafft schlimmstenfalls das „Mist“ von „Bernd das Brot “ zu benutzen. Ab dem 4. Tag war 2015 wohl mein Job wieder zu fordernd, die Straßen wieder zu voll und auch sonst nicht so die Umgebung, das Fastenziel zu erreichen. Versprecht Euch also nicht zu viel von den kommenden 39 Tagen.

Geplante Mahlzeiten

Ich hab oft gelesen, dass beim Weglassen von industriell verarbeitetem Zucker schnell Heißhunger auf Süßes entsteht. Also hab ich mich erkundigt und decke meinen Süßbedarf oder meine Süßlust während der Fastenzeit aus Obst. Ja, ja, ich weiß angeblich ist Fructose schlimmer als Glucose. Weil Fructose angeblich im Gegensatz zu Glucose ausschließlich von der Leber verstoffwechselt wird. Bla, bla, bla. Lassen wir das. Die Diskussion kann ich beenden bevor wir sie führen: ich werde sie nicht führen.

Zum Frühstück was Süßes

So gab‘s also heute zum Frühstück eine Banane (Zusatznutzen auch die hilft wg. Kalium gg. Muskelkater). Ich wähle (allerdings nicht besonders in der Fastenzeit sondern gewohnheitsmäßig) eine vergleichsweise reife Banane. Also eine Banane, die außen eher braun ist als grün! (Wirklich „reife“ Bananen bekommt man in Deutschland nicht so leicht – würde angeblich keiner kaufen meinen die Mitarbeiter im Supermarkt. Nein, ich werde in der Fastenzeit nicht anfangen zum Bioladen zu rennen – auch die Diskussion bitte beenden bevor sie beginnt.) Schön und gut. Dann wenigstens ein möglichst weit „nachgereifte“ Banane ist auch süßer als das „läppsche Grünfutter“.

Kein Heißhunger bis zum Mittagessen.

Mittagessen

„stilles Wasser“ statt „alkoholfreies Radler“ und eine Portion Antipasti. Wieso sind bei den Antipasti ausgerechnet heute Bruschetta dabei? Gibts doch sonst nie! Verschwörungstheorie: Sabotageverdacht! ROFL!

Ok, kratzen wir halt das leckere Gemüse vom getoasteten Brot und essen es mit der Gabel. Geht doch. Und schmeckt sogar intensiver 😉

Zum Schluss noch ein Espresso. Dopio. Ohne Zucker. Wieso liegt da ein Amarettini dabei? Ok, die esse ich normalerweise wohl ohne überhaupt noch drauf zu achten. Heute schenken ich es dem „Mitesser“ am Tisch. Der freut sich. Einfach ein bisschen rühren, bis der Kaffee ein wenig abgekühlt ist. Lecker.

Scheint so als komme ich so durch den Tag ohne Süßkram. Warten wir’s ab. Ich werd hier weiter berichten, wie es so geht ohne Zucker und ohne industriell verarbeitete Kohlenhydrate. Stay tuned.

Written by emden09

27.01.2016 at 17:58

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