emden09

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Archive for the ‘Ernährung’ Category

Fasten 17/40

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Sport

Wow, damit hatte ich jetzt nicht gerechnet. Meine Pulsfrequenz ist heute morgen immernoch deutlich erhöht.Aber der Reihe nach.

Wie gestern bereits angekündigt habe ich mich nach mehr als 14 Tagen  Fastenzeit  zum ersten Mal wieder an Sport gewagt. Ernährungsprogramm an diesem Tag bis zum Lauf (Beginn ca 18:15) bestand „nur“ aus einer Banane und einem Espresso auf der Fahrt von Nürnberg nach Neuss. Das macht mir bei einer geplanten lockeren Trainingseinheit normalerweise nicht wirklich viel aus.

Ich hatte mir ein leichtes Laufpensum vorgenommen, bin aber vorsichtshalber mit Brustgurt zum Messen der Pulsfrequenz gelaufen. Das war unnötig.

Das Pensum bestand aus 30 Minuten auf dem Crosstrainer (vorher 10 Minuten aufwärmen (hauptsächlich Dehnübungen) nachher 10 Minuten auslaufen auch auf dem Crosstrainer*.

Der Lauf begann im Bereich von 160 – 200 Watt bei einer Schrittfrequenz von um die 70. Das 2. Drittel lief dann im Bereich von 200 – 260 Watt gleiche Schrittfrequenz erhöhter Widerstand (Bremse). Schließlich das letzte Drittel im Bereich 260-280 Watt gleichbleibende Schrittfrequenz und die letzte Minute ein Endspurt im Bereich 330-350 Watt bei Schrittfrequenz < 85.

Meine Pulsfrequenz hielt sich dabei Anfangs bei 150 blieb dann bis zum Beginn des Endspurts locker unter 170. Ich muss sagen, dass ich den Messwert 206 als Spitzenwert während des Endspurts auf Ungenauigkeiten der Messmethode (Brustgurt) zurückführe. Schließlich müsste einem Mann über 50 bei einer solchen Pulsfrequenz das Herz explodieren, wenn man diversen Sportmedizinern Glauben schenken darf. Auch ein „Nachmessen“ der Pulsfrequenz unmittelbar nach dem Endspurt (Pulsfühlen und Blick auf die Uhr) ließ nicht auf mehr als Puls 180 schließen.

Die Überraschung

Nun aber beginnt die Überraschung. Der Puls wollte nicht wieder richtig runter. Während des Cooldown bin ich gewöhnt innerhalb 3 Minuten unter Puls 100 zu sein und nach 10 Minuten unter Puls 80. Dieses Mal blieb der Puls „bösartig“ 😉 bei ca. 130 stehen (auch die Nachmessung w.o.) ergab keinen wesentlich anderen Wert.

Aber „schlimmer“ noch nach dem Duschen (da bin ich normalerweise wieder bei einem fast-Ruhepuls von unter 60) war der Puls weiter bei um die 85. Das bliebt den ganzen Abend so. Auch als ich ca 1,5 Stunden nach dem Training etwas gegessen hatte und schon wieder auf dem Sofa saß: immernoch Puls um 75. Heute früh dann beim Aufwachen (Normalpuls unter 50) lagen immernoch 64 an. Trotz eines kleinen Frühstücks (große Conference Birne) hat sich daran bisher nichts geändert.

Die Physios mit denen ich gesprochen habe führen das auf den erhöhten Streß zurück, den der Körper beim Wiederauffüllen der Glykogenspeicher aus hauptsächlich (Eigen-) Fettverdauung hat. Ok. Überraschungen beim Zuckerentzug hatte ich ja erwartet. Wenn auch letzte Woche und ohne Sport.Ich fühle mich nicht schlecht und der Blutdruck bewegt sich in den üblichen Grenzen. Wenn auch die Diastole mit 75 leicht unter den sonst gemessenen 80-85 liegt.

Ich beschließe also, das gemessene jetzt erstmal zu ignorieren. Mein Körpergefühl meint nämlich: alles im grünen Bereich: ohne jeglichen Muskelkater (gefördert durch einmal Magnesium 375 mg direkt nach dem Trainng und der gleichen Dosis heute früh). Die erhöhte Pulsfrequenz (aktuell um die 65) fällt eigentlich gefühlsmäßig kaum auf. Alles wie erwartet. Lockere Trainingseinheit, locker weggesteckt. Lediglich die „Vermessung der Welt“ hat einen kleinen Knacks abbekommen 😉

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*hier wurde ein Proxomed-Gerät verwendet (nicht wg Werbung sondern wg. Vergleichbarkeit erwähnt)

 

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Written by emden09

12.02.2016 at 10:00

Fasten 16/40

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Wrap up

Die letzten Tage verliefen seit Fasten 7/40 weiterhin unspektakulär. Von der angekündigten schrecklichen zweiten Woche habe ich nicht viel gespürt.

Die größten Versuchungen entstehen eigentlich durch Mitmenschen, die sich mit einer Tüte Chips neben mich aufs Sofa fletzen oder eine leckere Pizza als Abendbrot verspeisen.

Ich habe für mich einige Produkte gefunden, die ich ohne weiteres einkaufen und essen kann (siehe vorhergehende Berichte). In unterschiedlichen Kombinationen ergeben sich daraus leckere Gerichte. Die Liste der möglichen Produkte erweitert sich langsam aber stetig. So sind z.B. die meisten Fischprodukte – besonders gefrorener Fisch ohne verarbeitete Kohlehydrate oder Zucker erhältlich.

Auch in den Restaurants der Umgebung, die ich meist aus geschäftlichen Gründen frequentiere ist überall was dabei, das dazu einläd verspeist zu werden ohne das Fasten-„Gelübde“ (keine verarbeiteten Kohlehydrate und Zucker, kein Alkohol, keine Milch) zu brechen.

Reisen

Wir haben auf unserer Karnevalsflucht eine längere Reise an die Ostsee (Warnemünde und Umgebung) unternommen. Ich war sehr gespannt, wie es mit dem Fasten auf der Reise gehen würde. Normalerweise gehen wir auf Reisen gerne Abends in Restaurants essen. In diesem Fall hatten wir ein kleines Apartmenthotel gebucht, in dem wir selbst kochen konnten. Damit war die Notwendigkeit zum Restaurantbesuch nicht gegeben blieb aber als optionale Möglichkeit erhalten.

Wir kauften ein wie immer. Wenn wir auch nach einer langen Reise vor Ort in Rostock mit Hunger im Bauch einkaufen gingen und wie in solchen Fällen üblich viel zu viel für die drei Tage und Nächte kauften. Zumal wir in den Tagen an der Ostsee auch noch Freunde von Moni besuchten. Die größter Versuchung dort war keine Kekse und Süßigkeiten zum Kaffee zu nehmen und eine Bratwurst auf einem „Rock“-Konzert, die lecker duftete. Widerstand erfolgreich geleistet ;-).

Direkt im Anschluss hatte ich am Mittwoch eine dienstliche Routine-Reise zum Stammtisch nach Nürnberg anzutreten. Auch hier überstand ich die hinfahrt mit 2 Bananen, einer Flasche Wasser (ohne Kohlensäure) und 1-2 Espresso unterwegs ganz gut.

Abends allerdings hatte ich einen Hunger. Da ich auf die üblicherweise zum Stammtisch gereichte Vorspeise Knoblauchbrot mit verschiedenen Belägen verzichtete, hatte ich dann zum Hauptgang einen Bärenhunger und verspeiste ein richtig großes Steak zuzügliche Feldsalat mit Speckwürfeln und Garnelen. Zum Abschluss noch ein doppelter Espresso. Dann war ich gut gesättigt.

Auf der Rückreise fiel mir dann übel auf, dass man gerade auf sogen. Autohöfen zwar prima tanken kann. Ein Einkauf von Essbarem ohne verarbeitete Kohlehydrate oder Zucker hingegen ist quasi unmöglich. Statt frischem Obst gibt es Tonnenweise Süßigkeiten und an mindestens drei verschiedenen Stellen (Tankstelle, Burgerbraterei und Bäckerei) Gebäck. That’s it. Also nicht nur deutsche Einkaufszonen sind mit Kohlehydratdealern (aka Bäcker) völlig überfüllt sondern auch Autohöfe. An einer Raststätte mit SB-Restaurant hingegen erstand ich zwei Stunden nach der Abfahrt und dem frustriernden Tankbesuch auf dem Autohof die letzten drei Bananen (außer denen gab’s auch hier nur Äpfel und Orangen zu kaufen).

Heute Abend werde ich mich dann zum ersten Mal nach 14 Tagen wieder an Sport wagen. Ich lasse es aber langsam angehen. Aufwärmen + 30 Minuten Crosstrainer mit mittlerer Belastung (Puls < 170) und 5-10 Minuten auslaufen wird es wohl werden.

noch vielmehr Fallen

Kapselkaffees wie wir sie im Büro anbieten (hier Dolce Gusto) enthalten Zucker auch wenn ungesüßt drauf steht. Besonders dreist und fast schon eine Klage des Verbraucherschutzes gegen Nestle wert ist der „Latte Macchiato ungesüßt„. Dieser enthält pro 100g gleich mal 27,8 g Zucker. Zum Vergleich normale Milch enthält bis zu 5,5 g Zucker (Weihenstephan/Landliebe) und auch da hatten wir beim letzten Mal schon erörtert, dass die wohl gezuckert wird. Eine normale Milch hat um die 3g Zucker (vermutlich Laktose). Das heißt der „ungesüßte“ Latte Macchiato von Nestle enthält ungefähr die neunfache Menge Zucker. Ich find’s dreist und wundere mich, dass die Verbraucherverbände hier nicht längst vorgegangen sind.

Und weil wir gerade bei Nestle sind: auf unserer Karnevalsflucht wollten wir fürs Hotelzimmer mal wieder löslichen Kaffee kaufen. Instantkaffee der Marke Nescafe enthält in allen Geschmacksrichtungen Zucker in Massen mindestens 3%  z.T. bis zu 6% des Inhaltes einer Verpackung sind Zucker. Sämtliche anderen Anbieter von Instantkaffee deklarieren, Inhaltsstoff seien ausschließlich gefriergetrocknete Kaffeebohnen. Nestle hingegen wirbt auf seiner Website mit „Das Geheimrezept von Nescafe„. Das besteht offensichtlich im wesentlichen aus Zucker und gefriergetrocknetem Kaffee. Auf eine Anfrage warum man Kaffee Zucker beimische reagierte Nestle in typischer Großkonzern Großkotzigkeit gar nicht.

Süßstoff! Fast alle festen Süßstoffprodukte (Tabletten, Streusüßstoffe) enthalten Zucker. Am schlimmsten ist die Stevia Zubereitung, die wir im ReWe fanden mit über 60% Zucker (> sechzig Gramm auf 100g, kein Tippfehler!).

Flüssige Süßstoffe hingegen sind z.T. Kohlehydrat- UND Zuckerfrei erhältlich allerdings m.E. deutlich schwerer zu dosieren.

Fasten 7/40

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Heute vor einer Woche habe ich zuletzt Lebensmittel gegessen, die industriell verarbeitete Kohlehydrate und Zucker beinhalten. Das soll nach meinem Plan noch weitere 4,5 Wochen so bleiben. Dann ist meine persönliche Fastenzeit um. Wer mehr wissen möchte blättere Bitte zurück:

Fasten 1/40 

Fasten 2/40 

Fasten 3/40 

Wrap up

Um es vorweg zu nehmen, die Blogbeiträge 4/40 – 6/40 gibt es nicht. Soviel ist einfach nicht zu berichten.

Die letzten Tage waren ziemlich unspektakulär. Ein erholsames Wochenende. Spontane Besuche von lieben Freunden und Verwandten. Mit jeweils sehr gemütlichen Abenden. Ein kleiner Sonntagsausflug nach Liege/Lüttich um den dortigen ICE-Bahnhof zu fotografieren. Ein sehr arbeitsreichen Montag.

Mit Sport halte ich mich immernoch schwer zurück. Immerhin habe ich mehr als ernst zu nehmende Warnungen vor der zweiten Faste-Woche, die morgen beginnt.

Fallen

Am Samstag hatten wir endlich mal Zeit gemeinsam einkaufen zu gehen. Wir haben uns viel Zeit genommen – besonders in der Kühlabteilung des Supermarktes so viele Produkte wie nur möglich anzusehen. Fazit: beim real,- gibt es dort so gut wie KEINE Produkte ohne Zucker. Saure Sahne, Naturjoghurt (auch und gerade „Bio“-Produkte), Buttermilch alle mit Zucker.

Besonders bzgl. Naturjoghurt erklärte uns ein lieber Mensch, dass wohl die vom Verbraucher erwartete „stichfeste“ Konsistenz den Zusatz von Produkten notwendig mache, die Zucker enthalten. Wer selbst einmal Joghurt angesetzt hat weiß schließlich auch, dass dieser völlig anders schmeckt, als ein Naturjoghurt aus dem Einzelhandel und eben auch eine völlig andere Konsistenz hat.

Interessanter Weise ist es auch bei der Milch so, dass die Markenprodukte wie Landliebe, Weihenstephan etc einen besonders hohen Zuckeranteil beinhalten > 5g auf 100ml. Während Noname-Produkte und „Hausmarken“ der jeweiligen Supermarktkette beim Zuckeranteil ca. 40% darunter liegen also bei > 3g auf 100 ml. Und auch hier sind Bio-Produkte aber auch Sojamilch wieder ganz vorne mit dabei.

Pflanzliche Bratfette enthalten ebenfalls Zucker. Nicht weil die Ausgangsstoffe Zucker enthalten sondern angeblich aus „geschmacklichen Gründen“. Diese „geschmacklichen Gründe“ scheinen aber nur für Produkte des Markenherstellers Unilever wie Rama, Becel etc zu gelten. Das Bratfett der real Eigenmarke ist lt. Deklaration auf der Verpackung zuckerfrei. „Geschmackliche Unterschiede“ konnten wir nicht feststellen.

Nahezu sämtliche Wurstprodukte bis auf eine oder zwei Salamisorten enthalten Zucker. Witzig: Bacon enthält keinen Zucker!

Natürlich enthält auch Rahmspinat Zucker. der von Iglo natürlich wieder fast 50% mehr als der Spinat von der NoName-Hausmarke des Supermarktes.

Und neu auf dem Index „trocken eingelegte schwarze Oliven – Facon Grecque“ von Dittmann MIT Zucker – WTF?


 

Tag 7/40

Der Gürtel passt inzwischen ungefähr genau so locker in das dritte Loch, wie noch vor einer Woche in das zweite. Ich denke allerdings eine unabhängige Messung des Bauchumfanges hätte max 1,5 – 2cm weniger ergeben und nicht die durch den Gürtel suggerierten 2,67 cm. Übrigens eine meiner interessanten Erfahrungen beim Abnehmen in der Vergangenheit: Bequeme, weite Kleidung verleitet dazu mehr zu essen, als Kleidung, die von der Größe her passt. Das sprichwörtliche „Gürtel enger schnallen“ hilft also heute wie damals. Damals beim sparen, heute beim Abnehmen 😉

Frühstück

Zum Frühstück gibt es heute einen Smoothie (Heißwasserauszug) aus einer Banane, einer Kiwi und einem schönen großen Stück Ingwer.

Mittagessen

Zum Mittagessen bin ich eingeladen. Ich esse einen großen gemischten Salat mit Putenstreifen und Champignons. Dressing: Essig und Öl sowie Salz und Pfeffer. Als Nachtisch einen Dopio Espresso mit Süßstoff.

Training

Ich hätte heute verdammte Lust mal wieder ein bisschen laufen zu gehen. Vielleicht nur 30 Minuten auf dem Laufband oder Crosstrainer. Aber wenn’s mir dann morgen mies geht weiß ich nicht, ob der Zuckerentzug vielleicht ohne Training weniger dramatisch gewesen wäre. Also reis ich mich zusammen und mach nix dergleichen. Ein 7-Minuten Workout am morgen muss genügen.

 

Fasten 3/40

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Gestern (Fasten 2/40) Abend entstand dann im Supermarkt beim Einkaufen eine Liste von Lebensmitteln, die keine industriell verarbeiteten Kohlehydrate und Zucker enthalten. Ich gestehe, ich bin so naiv mich hier auf die Herstellerangaben auf der Verpackung zu verlassen. Denn zum einen fehlen mir eigene Möglichkeiten, die gekauften Produkte zu analysieren. Zu Zweiten aber wären gefälschte Herstellerangaben (ala VW) in dem Fall ja auch ein Fall für die Behörden, die sich mit Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz befassen.

Ein Backleberkäse bei ReWe z.B. enthält im Gegensatz zu den schon fertig gebackenen und verpackten Scheiben beides nicht.

Dankenswerter Weise gibt es sogar Käse (in dem Fall ein Emmentaler und ein Gouda) die ohne Kohlehydrate und Zucker daherkommen.

Eine Instant-Gemüsebrühe von Maggi, die weniger als 0,1g Kohlehydrate auf 100ml Suppe und 0,0g Zucker auf 100ml Suppe hat, habe ich auch gefunden.

Eine ungarische Salami, die von sich behauptet mit 0,0 g Kohlehydraten und 0,0g Zucker daherzukommen.

Wir werden also aus dem Fasten keine vegetarische, vegane oder Paleo Diät machen müssen. Puh! Schwitzt!

neu entdeckte Fallstricke

Es gibt bei ReWe keinen Natur-Joghurt den ich gefunden hätte ohne Zucker. Das selbe gilt für Camembert und sämtliche Sorten rohen Schinken. Der Serrano, den wir neulich Abend hatten, war scheinbar aus dem real,-  Das werde ich heute Abend nochmal verifizieren. Schließlich fand ich sogar im Earl-Grey-Tee von Teekanne lt Herstellerangaben was? RISCHTISCH: Zucker.

Unsere liebe Freundin @Thalestria merkt dazu an

Angeregt durch @emden09 s Fasten hab ich ein bisschen recherchiert: in industriell verarbeiteteten LM ist fast immer Lactose zugesetzt. Was u.a. daran liegt, dass Milchpulver gern als Füllmittel und Zusatz beigefügt wird und da ist natürlich Milchzucker drin. Echt spannend! @emden09

 

Abendessen

Nein, ich habe das von der Einkaufsliste nicht alles gegessen. Das Abendessen bestand aus ein paar frisch geschälten Erdnüssen und eben 1,5 Scheiben von diesem Backleberkäse.

Die Nacht

Die Nacht war unspektakulär. Wobei ich gegen 5:14 wach war und bis zum Aufstehen um 7:14 nicht mehr wirklich das Gefühl hatte nochmal richtig eingeschlafen zu sein. Aber da irrt man sich ja auch mal – dann und wann.


 

Tag 3 / 40

Frühstück

Zum Frühstück gab’s wieder eine Banane und eine Tasse schwarzen Tee ohne alles

Sport / Mittagessen

Um 13:40 hatte ich Powerplate inkl. 20 Minuten aufwärmen davor. Und 20 Minuten Duschen danach (Belohnung muss sein 😉

Bis jetzt 17:30 hatte ich seitdem keinen Hunger, also hab ich nix weiter gegessen. Obwohl noch ein paar Banane und Möhrchen im Kühlschrank auf mich warten.

Es war hier allerdings bis grade auch ziemlich stressig. Ein neuer Linux-Server (Qemu-kvm) wollte nicht so, wie ich wohl wollte. Das mussten wir beide dann erstmal binär „ausdiskutieren“. Tipp: Bossmode! Viel hilft viel 😉

Provokationen?

Einige KolegInnen lesen offenbar mein Blog und wollen es genau wissen. Seit heute liegen in der offenen Pantry-Küche im Büro auffallend häufig offene Schokolade, Kekse, Waffelröllchen, offenes Weingummi etc. rum. Ja. Normalerweise würde ich da einfach mal so im Vorbeigehen zugreifen. Aber doch nicht heute! Leute? Es ist erst der Dritte Tag!

 

Fasten 2/ 40

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gestern (Fasten 1/40) abend

… mit leichtem Völlegefühl im Bauch nach Hause gefahren. Komisch, ich hab über den Tag ja nur wenig gegessen gehabt.

Abendessen am 1. Tag

Zum Abendessen wollte ich mir frisches Gemüse im Backofen braten – wie wir es oft machen. Wir hatten heute sogar den Ehrgeiz das ganze al dente zu kriegen. War am Ende nichtmal schwierig. Paprika, Zuchini, Auberginen, und Pilze sind nach 25 Minuten Ober-/Unterhitze bei 180 Grad gar aber bissfest. Leider sind auch die Knoblauchzehen, die wir lieber weich mögen dann noch bissfest. Denen muss man also mehr Zeit lassen.

Dann entdeckte ich weitere

Fallstricke

Während das Gemüse im Ofen war dachte ich, ich könne mir eine leichte Gemüsebrühe aus einem Instant-Suppenwürfel machen. Aber Achtung: verpackt! Und was sehen meine trüben Augen. Sowohl in den Brühwürfeln für Gemüsesuppe als auch in denen für Rinderbrühe und Hühnerbrühe ist Malzzucker. Ein hilfloser Tweet darob meinerseits wurde von netten Twitter-Followern @frazer2 mit Hinweisen auf die Verwendung von Zucker als „Natürlicher Geschmacksverstärker und Säureregulator“und von @dankeschoen  als „Füllmittel. Konservierungsmittel. Billig“ beantwortet. Was soll’s wieder neue Einblicke in die Arbeitsweise der Zucker- und Lebensmittelmafia gewonnen. Ich habe noch selbst aus frischem Gemüse gekochte Gemüsebrühe eingefroren im Keller. Ja, das sind auch Kohlenhydrate drin, z.B. aus den Möhren wie eine – von mir Gott sei Dank bereits geblockte – Twitterin der Liebsten @mdarkbyte unbedingt ins Ohr drücken musste.

Aber nochmal, es geht hier nicht um Low Carb oder Kohlenhydratfreie Kost. Es geht darum industriell verarbeitete Kohlenhydrate wegzulassen. 40 Tage. Dann sehen wir weiter.

Als nächstes dachte ich, man könne ja zum Gemüse gut ein paar Nürnberger Würstchen braten, die wir noch im Kühlschrank hatten. Aber Pustekuchen. Blick auf die Verpackung (sic!) Zucker drin – in Bratwürstchen! Hielt ich den Zucker Film bisher für ein bisschen reißerisch und übertrieben, komme ich immer mehr zu der Überzeugung: „Man kann diesen Film nur für reißerisch und übertrieben halten, wenn man nicht mal selbst versucht hat auf Produkte mit industriell verarbeiteten Kohlehydraten zu verzichten“.

Ich aß dann zum gebackenen Gemüse 2 Scheiben Serrano Schinken. Ein Dankenswerter Hinweis der Lieben Freundin @FelisSaeva führte auch hier zuerst zu einem Blick auf die Verpackung. Felis isst seit mehr als 2 Jahren Paleo (also eine kost, die weit strengeren Regeln folgt als mein Fasten“gelübde“). Sie wieß mich in einigen Tweets darauf hin, dass die meisten (verpackten) Schinken wie auch Salami Zucker enthalten. Wo uns der überall untergejubelt wird ist wirklich bemerkenswert.

Ein weiterer Tipp der lieben @Felis brachte mich wieder zu verpacktem. Felis Tipp war, wenn naschen, dann Nüsse, weil Fett ohne Kohlenhydrate „nix macht“. Dann fassen wir doch mal so ne Packung Erdnüsse an und schauen auf die Inhalte: >14% Kohlenhydrate darin > 5g Zucker. Zucker als Geschmacksverstärker bei Erdnüssen? Darauf muss die Suchtmittelindustrie wohl in einer lauen Sommernacht gekommen sein.

Zum Nachtisch gab’s für den süßen Zahn eine Banane.

Zusatzmotivation

Die Liebste @mdarkbyte hat mir dann noch eine schöne Zusatzmotivation spendiert. Sie blätterte auf ihrem Mac in alten Fotos und zeigte mir eins aus dem Mai 2013, das sie während einer Bootsfahrt auf dem Lago Maggiore von mir geschossen hatte. Ich *sah* deutlich, dass ich damals ein paar Pfund weniger drauf hatte. Vielleicht wäre mir also ein Abspeckefekt durch das Fasten gar nicht so unwillkommen 😉

Die Nacht

Die Nacht war ein wenig unruhig. Vielleicht dem Vollmond geschuldet. Vielleicht dem Fastenbeginn? Sei’s drum, ich werde das beobachten. Ist ja eine Art „kalter Entzug“. Felis allerdings warnt in Sachen Entzug aus eigener Erfahrung auf Facebook eher vor der 2. Woche. Da sind wir ja noch lange nicht! Au weia.

 


 

Tag 2 / 40

Frühstück

Heute früh warfen mich die etwa zwanzig Minuten zu früh erscheinenden Handwerker aus dem Bett. So hatte ich nicht groß Zeit nachzuspüren, wie’s mir denn körperlich so geht. Dramatische Veränderungen aber scheinen sich nicht ergeben zu haben. Ich war einigermaßen pünktlich bei der Arbeit und hab am Schreibtisch eine Banane gegessen und eine Tasse Tee getrunken.

Diskussionen

Interessant sind auch die Gespräche und Diskussionen, die sich rund um das Thema industriell verarbeitete Lebensmittel ergeben. Manche stellen Fragen, wollen Links. Wenn ich dann den Link auf den Zucker-Film (der dauert über 1 Stunde) und mein Faste-Blog schicke kommt – wahrscheinlich ob des reißerischen Titels nach 2 Minuten eine Reihe äußerst ablehnender und aggressiv wirkender Antworten, von Menschen , die mir bisher sehr vernünftig erschienen. Viele wollen sich mit dem Thema offenbar nicht auseinandersetzen. lesen weder den Blog Artikel noch schauen sie den Film, verlangen dann aber mit mir über Dinge diskutieren zu dürfen die mit meinem Fasten nur sehr entfernt zu tun haben. Beispielsweise von ihnen als „komisch“ aufgefasste Ernährungstipps ihrer Ärzte.

Liebe Leute, auch wenn gerade die das hier vermutlich nicht lesen werden, hier nochmal eine Klarstellung. Ich bin kein Ernährungsberater! Ich bin nicht religiös. Auch wenn ich gestern schreib >3l Flüssigkeit am Tag seien „Religion“. Ich nutze die traditionelle Fastenzeit (ein bisschen vorgezogen) für eine persönliche „Challenge“ wenn Ihr es so nennen wollt. Ich will für mich wissen, ob ein Leben ohne Zucker und industriell verarbeitete Kohlenhydrate a) möglich und b) er-/lebenswert ist. Bei „Möglich“ geht es eher darum, ob ich den Entzug wohl durchhalten werde. Bei möglich geht es auch darum herauszufinden, ob ich meine „normalen“ Einkaufsgewohnheiten beibehalten kann oder zu beliebigen Verrenkungen greifen müsste, um die Fastenzeit durchzuhalten. Ich bin dafür nicht zu all zu vielen Verrenkungen bereit. Bei „er-/lebenswert“ geht es mir darum, wie es mir ohne diese von Kindheit an gewöhnten Geschmacksträger und Geschmacksstoffe ergeht, ob ich meine Mahlzeiten genießen und abwechslungsreich genug gestalten kann. Und natürlich auch darum, was mein Körper sonst also außerhalb der Mahlzeiten mit mir macht. Zum Beispiel wie sich die umgestellte Ernährung auf mein Leistungs- und Regenerationsvermögen beim Sport auswirkt. Wie ich Konditionell besonders Kardiologische und Respiratorische Ausdauerprobleme betreffend drauf sein werde.

Cheaten

Unser lieber Freund @dbaezol aus Leipzig will mir Maultaschen zum cheaten schicken – hätten die Mönche früher auch so gemacht. Er ist passionierter Koch (in meinen Augen leider nicht beruflich). Er vermeidet nach eigener Aussage industriell hergestellte Lebensmittel. Zucker allerdings kauft er auch nicht in der Apotheke 😉 Ich will bewusst nicht cheaten. Ich will mir vor allem bewusst werden, wo überall die Lebensmittelindustrie das Zeugs versteckt, das die Lebensmittel vielleicht auf den ersten Blick schmackhafter ganz sicher aber billiger produzierbar macht.

Mittagessen

Zum Mittagessen gab eine ganze Ananas. Ja, ich weiß in dieser Jahreszeit – oder wie immer man es sieht immer: „ökologisch bedenklich“, weil eingeflogen usw. usf. Bitte keine Diskussion dazu. Ich werde sie nicht führen, denn das ist nicht Thema dieses Blogartikels, sondern nur ein Detail am Rande.

Blutdruck

Ich habe mir überlegt, dass ich nach der akuten Entzugsphase also ca. ab Tag 15/40 – falls es den dann geben sollte, mehrfach täglich meinen Blutdruck messen werde. Der liegt sonst üblicherweise so bei 130/85 rum. Bin gespannt, wie sich das entwickeln wird.

Zwischenmahlzeit

Zum Knabbern gibt’s heute Nachmittag ein paar frische Möhrchen. Sehr lecker.

 

 

 

Written by emden09

28.01.2016 at 18:01

Fasten 1/40

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Dieses Jahr will ich Fasten. Ok, ich will die Fastenzeit benutzen um was auszuprobieren.

ich kann nicht die „normale“ Fastenzeit „Aschermittwoch bis Gründonnerstag“ nutzen. Im März – also noch vor Ostern fahren wir in Urlaub. Im Urlaub will ich nicht fasten. Zumindest ein schöner Wein zu einem guten Essen muss dann wieder drin sein und „bella Italia“ ohne Pasta und Tiramisu würde ich wohl auch nicht ganz so sehr genießen. Das heißt nicht, dass ich nach meiner Fastenzeit so weiteressen will, wie bisher. Aber ich will mich nicht jetzt schon festlegen. Nicht festlegen alle selbst auferlegten Regeln länger als 40 Tage durchzuhalten. Das „ob“ und das „wieweit“ will und werde ich zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.

Fastenzeit

Um also im Urlaub ggf. wieder ein bisschen mehr schlemmen zu können fange ich einfach heute schon an und verlege die Fastenzeit vor.

Motivation

Motivation für meine diesjährige Fastenzeit ist der Film „Voll Verzuckert – Die große Zuckerlüge“, der in Deutscher Erstausstrahlung auf arte lief. Leider hat arte den Film, obwohl sie Co-Produzent sind, angeblich wg. „fehlender Lizenzen“ schon aus der Mediathek entfernt. „Nachtigall ick hör dir trapsen“, sag ich dazu nur. Danke an unsere Saarländische Freundin Gabi, die als @DasMurmelchen twittert, für den Hinweis und Link auf diesen IMHO wichtigen Film.

Ein „netter Mensch“ sorgt dafür, dass der Film auf youtube noch anzuschauen ist. So zeigt also oben stehender Link auf den Film auf youtube.

Gewicht

Nein, ich werde mein Körpergewicht in kg nicht messen und auch nicht veröffentlichen. Ich benutze seit Jahren max 1-2 mal im Jahr eine Wage um mein Gewicht festzustellen. Stattdessen messe ich mein Gewicht an Kleidergröße und Gürtellänge und seit es endlich wieder geht: Jogging-Geschwindigkeit in min pro km. Das genügt mir. Es geht mir auch beim diesjährigen Fasten nicht um das Abnehmen an sich.

Es geht mir darum, herauszufinden, ob ein Leben ohne dieses von Kindheit an gewohnte Suchtprodukt „Zucker“ mir möglich und für mich genießbar, er-/lebenswert ist.

Dennoch berichten ja viele Quellen von deutlicher Gewichtsabnahme durch das Entfernen von industriell verarbeiteten Kohlehydraten und Zucker aus der Nahrung. Also was tun, um diesen geplante Artikelserie (ich hoffe es wird mehr als dieser eine Artikel) interessant zu halten? Machen wir es so: Ich trage heute eine Jeans mit Bundweite 33. Die sitzt nicht zu stramm aber auch nicht zu weit. Der Gürtel darauf ist im 3. Loch – die Löcher haben einen Abstand von ca. 2,6 cm (1 inch – ein Schelm, wer böses dabei denkt 😉 Im Schrank liegen auch noch Jeans mit Bundweite 31 und sogar noch eine mit 30. Wir sind also auf die „schlimmstmöglichen“ Ergebnisse der Fastezeit gut vorbereitet. Let the games begin,

Programm

Nun zu meinem Fastenprogramm. Ich will in meiner diesjährigen, für 40 Tage Dauer geplanten Fastenzeit, sämtliche industriell verarbeiteten Kohlenhydrate weglassen. Also:

1. logisch vor allem kein Zucker (also auch kein Süßkram, Schoki, Säfte, Limo, Marmelade, Kompott usw.)
2. keine Getreideprodukte
3. kein Alkohol
4. möglichst wenig Milchprodukte (ja, auch Milch wird nach dem Entrahmen und Käse in der „geheimen Rezeptur“ oft Zucker zugesetzt)

Vorbereitungen

Ob letzteres für mich funktionieren kann hab ich in den vergangenen zwei Wochen ein wenig ausprobiert.

Getränke, speziell Kaffee und schwarzen Tee trinke ich gerne mit Milch. Ich trinke über den Tag verteilt sicher 6-8 Tassen Tee. Wir haben im Büro einen Samowar, so dass die Zubereitung eher einem „Tee zapfen“ gleicht. In den letzten Wochen habe ich einfach weniger Teekonzentrat mit mehr Wasser gemischt, so dass der Tee nicht so stark ist und ich ihn auch ungesüßt, also ohne Milch mag. Ungesüßt (ohne Milch) mag ich Tee aber wohl unterbewusst „nicht ganz so sehr„. Mein Konsum ist, schon in dieser Probezeit, ohne dass mir das zunächst groß aufgefallen wäre, auf 4-5 Tassen pro Tag gesunken, stellte ich nachträglich fest. Ergebnis: ich trinke zu wenig. Also hol ich mir jetzt mit jeder Tasse Tee zusätzlich ein Glas stilles Wasser. So bleibt der Wasserhaushalt im Gleichgewicht. Mindestens 3l am Tag sind Religion – davon weiche ich nicht ab!

Kaffee hab ich einfach mal „schwarz“ probiert. Und siehe da, was mich bisher an der Milch im Kaffee interessiert hat war nicht die Süßkraft der Milch alleine, sondern dass die Milch das Getränk abkühlt. Ich ließ also in den letzten Wochen meinen Kaffee einfach zuerst ein wenig abkühlen und nippte dann daran. Ergebnis: er schmeckt mir auch schwarz.

No-Go Area Produkte

Wo sind eigentlich überall Zucker und industriell verarbeitete Kohlehydrate drin? Seit einigen Wochen achte ich beim Essen/Einkaufen akribisch darauf.

 

Fazit: Jedes Produkt, das eine Verpackung hat oder aus einer Bäckerei/Konditorei stammen könnte ist verdächtig.

Nein, verpacktes frisches Obst oder Gemüse und Fleisch natürlich nicht – bei Wurst wird es schon  wieder kritisch! Es gibt tatsächlich Leberwurst mit Zuckerzusatz – staunt. Gut dass ich Leberwurst eh nicht so sehr mag.

 

Fallstricke

Heute früh noch vor der ersten Mahlzeit bin ich direkt in die erste Falle reingetappt. Ich lutsche beim Aussteigen aus dem Auto, nach der Fahrt zur Arbeit (routinemäßig und ohne dass ich noch wüsste warum) gerne ein Mint. „Ohne Zucker“ steht fett drauf. Dann – noch beim Lutschen – der unheilschwangere Blick auf die Verpackung (auf dem Schreibtisch im Büro stehen nämlich auch Mints): Kohlehydrate in 100g erschreckende 96,7g davon Zucker 0,0 g davon „mehrwertige Alkohole“ 96,7 g. Super! „Fastenbrechen schon vor dem richtigen Beginn“ – dachte ich. „Egal 2,6 kcal werde ich das eine Mal verschmerzen und nochmal fall‘ ich nicht drauf rein“, nehme ich mir fest vor. Mints ab in die Schublade – für MINTestens 40 Tage… 🙂

Magnesium ist auch eine Falle. Ich hab nach dem Training am Montag heute noch Muskelkater. Ein Magnetrans 375 mg Stick und schon wäre bald Schluss damit. Aber halt! Hab ich aus der Mint-Falle nix gelernt. Der Stick ist verpackt (sic!) und weit schwerer als 0,375 g. Was also ist da drin? Siehe da von 2g sind 1,14g Kohlenhydrate davon 0,0g Zucker. Ich beschließe lieber nicht wissen und recherchieren zu wollen, wie sich der Rest nennt. Dann lieber eine Kapsel mit der selben Menge Wirkstoff. Ohne Magnesium geht das Training nicht – soviel Einsicht muss sein. Aber die Kapsel hat <0,01 g Kohlenhydrate. Das wird der Fastenkörper und auch der Geist des Fastens wohl überleben 😉

Der 1. Tag von 40(?)

Ich möchte von jetzt an über das Erlebte und nicht mehr über die Motivation etc. berichten. Ob es tägliche Berichte werden, wage ich zu bezweifeln. Ob ich am Ende von einer Zeitspanne von 40 Tagen berichten kann oder vorher „aussteige“, wird sich zeigen. Im letzten Jahr wollte ich während der Fastenzeit 40 Tage lang nicht laut fluchen. Ich hab es immerhin 3 Tage lang geschafft schlimmstenfalls das „Mist“ von „Bernd das Brot “ zu benutzen. Ab dem 4. Tag war 2015 wohl mein Job wieder zu fordernd, die Straßen wieder zu voll und auch sonst nicht so die Umgebung, das Fastenziel zu erreichen. Versprecht Euch also nicht zu viel von den kommenden 39 Tagen.

Geplante Mahlzeiten

Ich hab oft gelesen, dass beim Weglassen von industriell verarbeitetem Zucker schnell Heißhunger auf Süßes entsteht. Also hab ich mich erkundigt und decke meinen Süßbedarf oder meine Süßlust während der Fastenzeit aus Obst. Ja, ja, ich weiß angeblich ist Fructose schlimmer als Glucose. Weil Fructose angeblich im Gegensatz zu Glucose ausschließlich von der Leber verstoffwechselt wird. Bla, bla, bla. Lassen wir das. Die Diskussion kann ich beenden bevor wir sie führen: ich werde sie nicht führen.

Zum Frühstück was Süßes

So gab‘s also heute zum Frühstück eine Banane (Zusatznutzen auch die hilft wg. Kalium gg. Muskelkater). Ich wähle (allerdings nicht besonders in der Fastenzeit sondern gewohnheitsmäßig) eine vergleichsweise reife Banane. Also eine Banane, die außen eher braun ist als grün! (Wirklich „reife“ Bananen bekommt man in Deutschland nicht so leicht – würde angeblich keiner kaufen meinen die Mitarbeiter im Supermarkt. Nein, ich werde in der Fastenzeit nicht anfangen zum Bioladen zu rennen – auch die Diskussion bitte beenden bevor sie beginnt.) Schön und gut. Dann wenigstens ein möglichst weit „nachgereifte“ Banane ist auch süßer als das „läppsche Grünfutter“.

Kein Heißhunger bis zum Mittagessen.

Mittagessen

„stilles Wasser“ statt „alkoholfreies Radler“ und eine Portion Antipasti. Wieso sind bei den Antipasti ausgerechnet heute Bruschetta dabei? Gibts doch sonst nie! Verschwörungstheorie: Sabotageverdacht! ROFL!

Ok, kratzen wir halt das leckere Gemüse vom getoasteten Brot und essen es mit der Gabel. Geht doch. Und schmeckt sogar intensiver 😉

Zum Schluss noch ein Espresso. Dopio. Ohne Zucker. Wieso liegt da ein Amarettini dabei? Ok, die esse ich normalerweise wohl ohne überhaupt noch drauf zu achten. Heute schenken ich es dem „Mitesser“ am Tisch. Der freut sich. Einfach ein bisschen rühren, bis der Kaffee ein wenig abgekühlt ist. Lecker.

Scheint so als komme ich so durch den Tag ohne Süßkram. Warten wir’s ab. Ich werd hier weiter berichten, wie es so geht ohne Zucker und ohne industriell verarbeitete Kohlenhydrate. Stay tuned.

Written by emden09

27.01.2016 at 17:58

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