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Hintergründe zu SSarrazin Rücktritt – Höhe der Abfindung?!

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Das ist schon lustig, da kommen gestern morgen zwei verschämte Meldungen, dass SSarrazin wohl ohne Abfindung würde gehen müssen, bzw. um eine Abfindung würde kämpfen müssen und dann plötzlich gestern Abend der „Rücktritt“ genannte Auflösungsvertrag.

Ein sauberer Rücktritt, weil einer einsieht, dass es so wie er es macht nicht geht, der dann ja auch ohne Abfindung abliefe würde m.E. nicht mit „in gegenseitigem Einvernehmen“ sondern mit „auf eigenen Wunsch“ überschrieben.

Man wird dann wohl in den nächsten Rechenschaftsbericht der Bundesbank mal ’n bisschen tiefer reinschauen müssen. Meine Vorhersage, nur so als kleines Angebot einer Wette. SSarrazins Vertrag endete im April 2014. Das sind ab 30.9.2010 (offizielles Rücktrittdatum) noch 3 Jahre und 7 Monate (=43 Monate). Im Rechenschaftssbericht de BuBa wird sich also eine Abfindung in Höhe von ca 21,5 SSarrazin Monatsgehältern finden. Was wetten wir?

D.h. die Bundesbank finanziert für weitere 21 Monate einen rassistischen Demagogen, nur damit der Bundespräsident nicht entscheiden muss?

Klar, das ist der Weg des geringsten Widerstandes. Bei nem Rausschmiss kann der Vorstand nicht einfach so über eine Abfindung entscheiden, sondern muss auf ein Urteil eines Arbeitsgerichtes warten und sich diesem dann mit mehr oder weniger Druck beugen. Bei einem Auflösungsvertrag hingegen kann der Personalvorstand oder mindestens der Aufsichtsrat einfach mal so entscheiden, dem Herrn ein paar Milliönchen hinterherzuwerfen. Und da man ja üblicherweise „Stillschweigen“ vereinbart gibts nicht mal „öffentlichen Druck“.

Meine These: Herrn SSarrazin ging es von Anfang an nur um Kohle. Der ist jetzt 65 also im Rentenfähigen Alter. Warum sollte er sich nicht mit gleichaltrigen in ST. Moritz und Co. nen Latte schlürfen, statt jeden Tag in der BuBa rumzuhängen und sich totzulangweilen? So hat er jetzt bekommen, was er von Anfang an wollte.

Es wundert angesichts von Parteipolitikern wie SSarrazin vermutlich niemanden mehr, wenn Politik als „schmutziges Geschäft“ bezeichnet wird.

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Written by emden09

10.09.2010 um 07:22

Veröffentlicht in Innenpolitik

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