emden09

nie angepasst

Irrsinn Religion

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Den völlige Irrsinn der Religionen erfasst Du am Besten indem Du eines ihrer „Gotteshäuser“ betrittst. Die einen glauben, Du musst Deine Kopfbedeckung ablegen, wenn es betrittst. Die anderen glauben, Du musst eine spezielle Kopfbedeckung tragen. Dritte schließlich glauben, Du musst die Schuhe ausziehen.

Religionen glauben also an einen Gott, der nackte Menschen erschafft, um dann Kleidervorschriften zu erlassen.

Entweder ist dieser Gott völlig irrsinnig oder aber die, welche sich religiöse Vorschriften ausdachten sind komplett irrsinnig. In beiden möglichen Fällen empfiehlt es sich also Religionen zu meiden.

Written by emden09

03.08.2016 at 09:45

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Böhmermann vs. Erdogang

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Nein, ich schreibe nicht Erdogan.

Denn es geht ja nicht um einen Mann.

Es geht in der Türkei, wie bei anderen Autokraten auch, um eine ganze Gang. Ein Verbrechersyndikat, das sich für kein Verbrechen zu schade ist und sich über Jahrzehnte an Staatsverbrechen bereichert.

Der Staatsterrorismus gg die Kurden der vom Türkischen Ministerpräsidenten federführend befohlen und beaufsichtigt wird, ist ja nur eines von vielen Verbrechen, die diesem Pack zur Last gelegt werden müssen. Die Finanzierung des IS direkt durch einen Sohn des türkischen MP ist ein zweites. Die Abschiebung von Flüchtlingen in ein Kriegsgebiet ist ein völkerrechtswidriges Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Und diese Aufzählung fände kein Ende, wenn das nicht schon reichen würde.

Also nochmal

Böhmermann vs. Erdogang

würde ja, wenn es meiner Wunschvorstellung nach liefe wie folgt laufen:

1. die Bundesregierung entscheidet sich die strafrechtliche Verfolgung von Herrn Böhmermann im Auftrag der Erdogang betreiben zu wollen.

2. In einer Serie von Benefizkonzerten tragen daraufhin sämtliche deutschen Sänger und Poeten solidarisch Schmähgesänge und Schmähgedichte gegen die Erdogang vor.*

3. Die Einnahmen fließen in einen Fonds zur Verteidigung der Kunstfreiheit gg. in- und ausländische Despoten.

4. Das so angestoßene Crowdfunding reicht aus die Kosten für die Verteidigung sämtlicher Künstler, die gegen die Erdogang singen und dichten zu bezahlen.

5. Der Deutsche Anwaltsverein erklärt daraufhin, dass seine Mitglieder sich mit den Künstlern solidarisch erklären und die Verteidigung kostenlos übernehmen.

6. Deutsche Gerichte weißen im gesamten Rechtszug die Klage ab und verweisen auf die Kunstfreiheit und die Nichtanwendbarkeit des §103 StGB wg. §103.1. 2. Halbsatz (“ das sich in amtlicher Eigenschaft im Inland aufhält“).

7. Die Erdogang geht daraufhin im Privatklageverfahren gg. die Künstler vor. Es wiederholt sich 5. und 6.

8. Die Kosten von 7. werden der Erdogang auferlegt.

9. Der Menschrechtsgerichtshof in Den Haag stellt einen internationalen Haftbefehl für führende Mitglieder der Erdogang aus und urteilt diese nach deren Verhaftung ab. m.E. ist „lebenslänglich“ zu wenig für das Erdogang-Pack.

*Denkbar z.B.
„Tote Hosen, Arschloch“
„Konstantin Wecker, der Richter“
„Reinhard Mey, Sei wachsam“
etc.
(in allen Fällen nur kleine Anpassungen notwendig um die Erdogang persönlich anzusprechen)

Written by emden09

11.04.2016 at 12:36

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Fasten 40/40

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An den eigentlichen Kalendertagen 38-40 gab’s (wie getwittert) eine Fastenunterbrechung. Wir waren in Berlin zu Besuch. In unserem „Berliner Wohnzimmer“ dem Cafe Rizz gibt es derart leckeren Kuchen. Ich wusste schon, als wir beschlossen, an dem Wochenende nach Berlin zu fahren, dass ich dem nicht würde widerstehen wollen. Ok, die Rizz-obligatorische Sahne hab ich weggelassen. Aber am Ende einer solchen Zeit mal für drei Tage unterbrechen ist auch kein Beinbruch. Die Tage wurden dann diese Woche nachgeholt.

Fazit

Was wird also bleiben von diesen 40 Tagen? Was bleibt von 40 tagen ohne Lebensmittel mit Zuckerzusatz oder verarbeiteten Kohlehydraten? Da ich gerade erst drei Wochen wieder im Training bin sicher mal eine vergleichsweise geringe Gewichtsabnahme. 2 Gürtellöcher a 1″ sind jetzt nicht unbedingt das, was man mit 40 Tagen einer anderen „Diät“ erreichen kann. Aber Gewichtsabnahme war ja nun auch nicht das Ziel, das bei mir im Vordergrund stand.

Wichtiger war: Bewusst machen. Bewusstsein schaffen, bei mir selbst.

Tatsächlich gibt es im traditionellen Lebensmitteleinzelhandel so gut wie KEINE verpackten Lebensmittel, die ohne Zucker (Zuckerzusatz!) oder wenigstens Zusatz von Kohlehydraten in den Handel gelangen. Wer in diesem Punkt glaubte der Film, „Die große Zuckerlüge“ sei in diesem Punkt unnötig reißerisch IRRT (wie ich. als ich seinerzeit zum ersten Mal anschaute).

 

Wichtig, es gibt bei Lebensmitteln mit dem gleichen Geschmack und Herstellungsverfahren (bei Käse z.B. Edamer,Gouda, bei Wurst und Schinken Parma-Schinken, Salami, und sonst Instantcafe usw.) Hersteller, die das Endprodukt mit Zucker(zusatz) und solche, die es ohne Zucker auf den Markt bringen.

 

Verdächtig ist jeder Verpackung!

 

Täter sind nicht nur wie erwartet die „Lebens“mittel-Riesen (allen voran Nestle). Täter sind auch bei Noname-Produkten, Hausmarken und wirklich unverschämt oft bei Herstellern von sogen. Bio-Produkten zu finden. Tatsächlich kann man davon ausgehen, dass im Lebensmitteleinzelhandel das Wort „Bio“ schon fast eine Garantie für Zuckerzusatz beinhaltet. Über Müsli müssen wir in diesem Zusammenhang wirklich gar nicht reden. Es gibt im Lebensmitteleinzelhandel nicht eine mir bekannt gewordene Müsli-Marke, die ohne Zuckerzusatz auskäme. Stevia-Produkte sind großenteils echter Betrug am Verbraucher. Die Stevia.Zubereitung im ReWe z.B. beinhaltet 60% Zucker.

 

Was bleibt resümierten wir gestern: wir werden uns wohl nie wieder den Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe einer Verpackung abgewöhnen können. Und das ist auch gut so.

 

War ich zuvor schon bereit für die Einführung einer Lebensmittelampel zu streiten bin ich heute überzeugt, dass wir die Kosten der Gesundheitsversorgung auf Dauer nur im Griff behalten werden, wenn wir das Bewusstsein aller für die Inhaltsstoffe der Lebensmittel und hier vor allem für zugesetzte Stoffe wie Zucker wecken und schärfen.

 

Geschmack: Mein Geschmackssinn hat sich verändert. Ich nehme den Eigengeschmack von Produkten ohne Zucker(zusatz) stärker wahr. Ich bin besser in der Lage, diesen Eigengeschmack zu genießen (Tee, Kaffee usw.). Produkte mit natürlichem Zucker (wie z.B. Früchte) schmecken intensiver süß. Die Lust auf Süßigkeiten (Schokolade, Kekse, Gummibärchen etc.) ist noch nicht zurückgekommen. Das wundert mich am meisten. Dachte ich doch während der Fastenzeit oft, dass mir dieser Verzicht am ärgsten schwer fiele. Produkte mit Zuckerzusatz (z.B. Kuchen) sind echte Genussmittel geworden. Ich kann sie langsam und mit großem Genuss essen. Auch die Lust auf Wein und Alkohol ist noch nicht zurückgekehrt. Ich habe zwar oft gedacht, jetzt kannst Du endlich mal wieder ein Gläschen Rotwein, einen leckeren Whisky oder Grappa trinken. Aber für den Gang zum Spirituosenschrank hat es nicht gereicht.

 

1 g Zucker hat 4 Kilokalorien. 1 Esslöffel Zucker (ca 6,5 g) hat 25 Kilokalorien.

Written by emden09

11.03.2016 at 15:29

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„Mehr Geld für unsere eigene Bevölkerung“? That’s easy! Next?

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Da hat also der Herr Vizekanzler Gabriel mehr Geld für unsere eigene Bevölkerung gefordert.

Ich habe mir mal erlaubt zu skizzieren, wie das nicht nur Aufkommensneutral und ohne sozialistische Gleichmacherei sondern sogar inkl. der Schwarzen Null (aka Schäuble) zu realisieren wäre.

  1. Beweislastumkehr bei Hartz4 Sanktionen – so lange die Behörde ihre Position nicht Gerichtsfest bewiesen hat, darf keine Sanktion erfolgen.
  2. Freier Zugang, Mitgliedschaft und Teilhabe für Hartz4-Empfänger zu ALLEN öffentlich geförderten Veranstaltungen und Einrichtungen (Vereine, Theater, Schulen usw.).
  3. Umstellung der gesamten Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung) nach Schweizer Modell. D.h.
    ALLE Welt-Einkünfte,
    ALLER BürgerInnen aus
    ALLEN Einkunftsarten werden
    ohne Höchtsbetrag (Beitragsmemessungsgrenzen abschaffen)
    zur Sozialversicherung herangezogen. ( = „mehr Netto vom Brutto“ für ArbeitnehmerInnen + Sanierung der Sozialversicherung)
  4. Einführung einer Einkommenssteuer von 100% für alle Einkommen oberhalb 1 Mio Euro jährlich.
  5. Einführung einer Vermögenssteuer > 50% für alle Vermögen oberhalb 10 Mio Euro. (Damit sparen wir uns die Diskussion um eine Erbschaftssteuer).*

Kurz, knackig – und vermutlich sogar eine solide Finanzierungsgrundlage für ein BGE.

 

*alles nicht meine Ideen und zum größten Teil keine Forderungen aus dem „linken“ politischen Lager.

Fasten 17/40

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Sport

Wow, damit hatte ich jetzt nicht gerechnet. Meine Pulsfrequenz ist heute morgen immernoch deutlich erhöht.Aber der Reihe nach.

Wie gestern bereits angekündigt habe ich mich nach mehr als 14 Tagen  Fastenzeit  zum ersten Mal wieder an Sport gewagt. Ernährungsprogramm an diesem Tag bis zum Lauf (Beginn ca 18:15) bestand „nur“ aus einer Banane und einem Espresso auf der Fahrt von Nürnberg nach Neuss. Das macht mir bei einer geplanten lockeren Trainingseinheit normalerweise nicht wirklich viel aus.

Ich hatte mir ein leichtes Laufpensum vorgenommen, bin aber vorsichtshalber mit Brustgurt zum Messen der Pulsfrequenz gelaufen. Das war unnötig.

Das Pensum bestand aus 30 Minuten auf dem Crosstrainer (vorher 10 Minuten aufwärmen (hauptsächlich Dehnübungen) nachher 10 Minuten auslaufen auch auf dem Crosstrainer*.

Der Lauf begann im Bereich von 160 – 200 Watt bei einer Schrittfrequenz von um die 70. Das 2. Drittel lief dann im Bereich von 200 – 260 Watt gleiche Schrittfrequenz erhöhter Widerstand (Bremse). Schließlich das letzte Drittel im Bereich 260-280 Watt gleichbleibende Schrittfrequenz und die letzte Minute ein Endspurt im Bereich 330-350 Watt bei Schrittfrequenz < 85.

Meine Pulsfrequenz hielt sich dabei Anfangs bei 150 blieb dann bis zum Beginn des Endspurts locker unter 170. Ich muss sagen, dass ich den Messwert 206 als Spitzenwert während des Endspurts auf Ungenauigkeiten der Messmethode (Brustgurt) zurückführe. Schließlich müsste einem Mann über 50 bei einer solchen Pulsfrequenz das Herz explodieren, wenn man diversen Sportmedizinern Glauben schenken darf. Auch ein „Nachmessen“ der Pulsfrequenz unmittelbar nach dem Endspurt (Pulsfühlen und Blick auf die Uhr) ließ nicht auf mehr als Puls 180 schließen.

Die Überraschung

Nun aber beginnt die Überraschung. Der Puls wollte nicht wieder richtig runter. Während des Cooldown bin ich gewöhnt innerhalb 3 Minuten unter Puls 100 zu sein und nach 10 Minuten unter Puls 80. Dieses Mal blieb der Puls „bösartig“😉 bei ca. 130 stehen (auch die Nachmessung w.o.) ergab keinen wesentlich anderen Wert.

Aber „schlimmer“ noch nach dem Duschen (da bin ich normalerweise wieder bei einem fast-Ruhepuls von unter 60) war der Puls weiter bei um die 85. Das bliebt den ganzen Abend so. Auch als ich ca 1,5 Stunden nach dem Training etwas gegessen hatte und schon wieder auf dem Sofa saß: immernoch Puls um 75. Heute früh dann beim Aufwachen (Normalpuls unter 50) lagen immernoch 64 an. Trotz eines kleinen Frühstücks (große Conference Birne) hat sich daran bisher nichts geändert.

Die Physios mit denen ich gesprochen habe führen das auf den erhöhten Streß zurück, den der Körper beim Wiederauffüllen der Glykogenspeicher aus hauptsächlich (Eigen-) Fettverdauung hat. Ok. Überraschungen beim Zuckerentzug hatte ich ja erwartet. Wenn auch letzte Woche und ohne Sport.Ich fühle mich nicht schlecht und der Blutdruck bewegt sich in den üblichen Grenzen. Wenn auch die Diastole mit 75 leicht unter den sonst gemessenen 80-85 liegt.

Ich beschließe also, das gemessene jetzt erstmal zu ignorieren. Mein Körpergefühl meint nämlich: alles im grünen Bereich: ohne jeglichen Muskelkater (gefördert durch einmal Magnesium 375 mg direkt nach dem Trainng und der gleichen Dosis heute früh). Die erhöhte Pulsfrequenz (aktuell um die 65) fällt eigentlich gefühlsmäßig kaum auf. Alles wie erwartet. Lockere Trainingseinheit, locker weggesteckt. Lediglich die „Vermessung der Welt“ hat einen kleinen Knacks abbekommen😉

——————-

*hier wurde ein Proxomed-Gerät verwendet (nicht wg Werbung sondern wg. Vergleichbarkeit erwähnt)

 

Written by emden09

12.02.2016 at 10:00

Fasten 16/40

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Wrap up

Die letzten Tage verliefen seit Fasten 7/40 weiterhin unspektakulär. Von der angekündigten schrecklichen zweiten Woche habe ich nicht viel gespürt.

Die größten Versuchungen entstehen eigentlich durch Mitmenschen, die sich mit einer Tüte Chips neben mich aufs Sofa fletzen oder eine leckere Pizza als Abendbrot verspeisen.

Ich habe für mich einige Produkte gefunden, die ich ohne weiteres einkaufen und essen kann (siehe vorhergehende Berichte). In unterschiedlichen Kombinationen ergeben sich daraus leckere Gerichte. Die Liste der möglichen Produkte erweitert sich langsam aber stetig. So sind z.B. die meisten Fischprodukte – besonders gefrorener Fisch ohne verarbeitete Kohlehydrate oder Zucker erhältlich.

Auch in den Restaurants der Umgebung, die ich meist aus geschäftlichen Gründen frequentiere ist überall was dabei, das dazu einläd verspeist zu werden ohne das Fasten-„Gelübde“ (keine verarbeiteten Kohlehydrate und Zucker, kein Alkohol, keine Milch) zu brechen.

Reisen

Wir haben auf unserer Karnevalsflucht eine längere Reise an die Ostsee (Warnemünde und Umgebung) unternommen. Ich war sehr gespannt, wie es mit dem Fasten auf der Reise gehen würde. Normalerweise gehen wir auf Reisen gerne Abends in Restaurants essen. In diesem Fall hatten wir ein kleines Apartmenthotel gebucht, in dem wir selbst kochen konnten. Damit war die Notwendigkeit zum Restaurantbesuch nicht gegeben blieb aber als optionale Möglichkeit erhalten.

Wir kauften ein wie immer. Wenn wir auch nach einer langen Reise vor Ort in Rostock mit Hunger im Bauch einkaufen gingen und wie in solchen Fällen üblich viel zu viel für die drei Tage und Nächte kauften. Zumal wir in den Tagen an der Ostsee auch noch Freunde von Moni besuchten. Die größter Versuchung dort war keine Kekse und Süßigkeiten zum Kaffee zu nehmen und eine Bratwurst auf einem „Rock“-Konzert, die lecker duftete. Widerstand erfolgreich geleistet😉.

Direkt im Anschluss hatte ich am Mittwoch eine dienstliche Routine-Reise zum Stammtisch nach Nürnberg anzutreten. Auch hier überstand ich die hinfahrt mit 2 Bananen, einer Flasche Wasser (ohne Kohlensäure) und 1-2 Espresso unterwegs ganz gut.

Abends allerdings hatte ich einen Hunger. Da ich auf die üblicherweise zum Stammtisch gereichte Vorspeise Knoblauchbrot mit verschiedenen Belägen verzichtete, hatte ich dann zum Hauptgang einen Bärenhunger und verspeiste ein richtig großes Steak zuzügliche Feldsalat mit Speckwürfeln und Garnelen. Zum Abschluss noch ein doppelter Espresso. Dann war ich gut gesättigt.

Auf der Rückreise fiel mir dann übel auf, dass man gerade auf sogen. Autohöfen zwar prima tanken kann. Ein Einkauf von Essbarem ohne verarbeitete Kohlehydrate oder Zucker hingegen ist quasi unmöglich. Statt frischem Obst gibt es Tonnenweise Süßigkeiten und an mindestens drei verschiedenen Stellen (Tankstelle, Burgerbraterei und Bäckerei) Gebäck. That’s it. Also nicht nur deutsche Einkaufszonen sind mit Kohlehydratdealern (aka Bäcker) völlig überfüllt sondern auch Autohöfe. An einer Raststätte mit SB-Restaurant hingegen erstand ich zwei Stunden nach der Abfahrt und dem frustriernden Tankbesuch auf dem Autohof die letzten drei Bananen (außer denen gab’s auch hier nur Äpfel und Orangen zu kaufen).

Heute Abend werde ich mich dann zum ersten Mal nach 14 Tagen wieder an Sport wagen. Ich lasse es aber langsam angehen. Aufwärmen + 30 Minuten Crosstrainer mit mittlerer Belastung (Puls < 170) und 5-10 Minuten auslaufen wird es wohl werden.

noch vielmehr Fallen

Kapselkaffees wie wir sie im Büro anbieten (hier Dolce Gusto) enthalten Zucker auch wenn ungesüßt drauf steht. Besonders dreist und fast schon eine Klage des Verbraucherschutzes gegen Nestle wert ist der „Latte Macchiato ungesüßt„. Dieser enthält pro 100g gleich mal 27,8 g Zucker. Zum Vergleich normale Milch enthält bis zu 5,5 g Zucker (Weihenstephan/Landliebe) und auch da hatten wir beim letzten Mal schon erörtert, dass die wohl gezuckert wird. Eine normale Milch hat um die 3g Zucker (vermutlich Laktose). Das heißt der „ungesüßte“ Latte Macchiato von Nestle enthält ungefähr die neunfache Menge Zucker. Ich find’s dreist und wundere mich, dass die Verbraucherverbände hier nicht längst vorgegangen sind.

Und weil wir gerade bei Nestle sind: auf unserer Karnevalsflucht wollten wir fürs Hotelzimmer mal wieder löslichen Kaffee kaufen. Instantkaffee der Marke Nescafe enthält in allen Geschmacksrichtungen Zucker in Massen mindestens 3%  z.T. bis zu 6% des Inhaltes einer Verpackung sind Zucker. Sämtliche anderen Anbieter von Instantkaffee deklarieren, Inhaltsstoff seien ausschließlich gefriergetrocknete Kaffeebohnen. Nestle hingegen wirbt auf seiner Website mit „Das Geheimrezept von Nescafe„. Das besteht offensichtlich im wesentlichen aus Zucker und gefriergetrocknetem Kaffee. Auf eine Anfrage warum man Kaffee Zucker beimische reagierte Nestle in typischer Großkonzern Großkotzigkeit gar nicht.

Süßstoff! Fast alle festen Süßstoffprodukte (Tabletten, Streusüßstoffe) enthalten Zucker. Am schlimmsten ist die Stevia Zubereitung, die wir im ReWe fanden mit über 60% Zucker (> sechzig Gramm auf 100g, kein Tippfehler!).

Flüssige Süßstoffe hingegen sind z.T. Kohlehydrat- UND Zuckerfrei erhältlich allerdings m.E. deutlich schwerer zu dosieren.

Fasten 7/40

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Heute vor einer Woche habe ich zuletzt Lebensmittel gegessen, die industriell verarbeitete Kohlehydrate und Zucker beinhalten. Das soll nach meinem Plan noch weitere 4,5 Wochen so bleiben. Dann ist meine persönliche Fastenzeit um. Wer mehr wissen möchte blättere Bitte zurück:

Fasten 1/40 

Fasten 2/40 

Fasten 3/40 

Wrap up

Um es vorweg zu nehmen, die Blogbeiträge 4/40 – 6/40 gibt es nicht. Soviel ist einfach nicht zu berichten.

Die letzten Tage waren ziemlich unspektakulär. Ein erholsames Wochenende. Spontane Besuche von lieben Freunden und Verwandten. Mit jeweils sehr gemütlichen Abenden. Ein kleiner Sonntagsausflug nach Liege/Lüttich um den dortigen ICE-Bahnhof zu fotografieren. Ein sehr arbeitsreichen Montag.

Mit Sport halte ich mich immernoch schwer zurück. Immerhin habe ich mehr als ernst zu nehmende Warnungen vor der zweiten Faste-Woche, die morgen beginnt.

Fallen

Am Samstag hatten wir endlich mal Zeit gemeinsam einkaufen zu gehen. Wir haben uns viel Zeit genommen – besonders in der Kühlabteilung des Supermarktes so viele Produkte wie nur möglich anzusehen. Fazit: beim real,- gibt es dort so gut wie KEINE Produkte ohne Zucker. Saure Sahne, Naturjoghurt (auch und gerade „Bio“-Produkte), Buttermilch alle mit Zucker.

Besonders bzgl. Naturjoghurt erklärte uns ein lieber Mensch, dass wohl die vom Verbraucher erwartete „stichfeste“ Konsistenz den Zusatz von Produkten notwendig mache, die Zucker enthalten. Wer selbst einmal Joghurt angesetzt hat weiß schließlich auch, dass dieser völlig anders schmeckt, als ein Naturjoghurt aus dem Einzelhandel und eben auch eine völlig andere Konsistenz hat.

Interessanter Weise ist es auch bei der Milch so, dass die Markenprodukte wie Landliebe, Weihenstephan etc einen besonders hohen Zuckeranteil beinhalten > 5g auf 100ml. Während Noname-Produkte und „Hausmarken“ der jeweiligen Supermarktkette beim Zuckeranteil ca. 40% darunter liegen also bei > 3g auf 100 ml. Und auch hier sind Bio-Produkte aber auch Sojamilch wieder ganz vorne mit dabei.

Pflanzliche Bratfette enthalten ebenfalls Zucker. Nicht weil die Ausgangsstoffe Zucker enthalten sondern angeblich aus „geschmacklichen Gründen“. Diese „geschmacklichen Gründe“ scheinen aber nur für Produkte des Markenherstellers Unilever wie Rama, Becel etc zu gelten. Das Bratfett der real Eigenmarke ist lt. Deklaration auf der Verpackung zuckerfrei. „Geschmackliche Unterschiede“ konnten wir nicht feststellen.

Nahezu sämtliche Wurstprodukte bis auf eine oder zwei Salamisorten enthalten Zucker. Witzig: Bacon enthält keinen Zucker!

Natürlich enthält auch Rahmspinat Zucker. der von Iglo natürlich wieder fast 50% mehr als der Spinat von der NoName-Hausmarke des Supermarktes.

Und neu auf dem Index „trocken eingelegte schwarze Oliven – Facon Grecque“ von Dittmann MIT Zucker – WTF?


 

Tag 7/40

Der Gürtel passt inzwischen ungefähr genau so locker in das dritte Loch, wie noch vor einer Woche in das zweite. Ich denke allerdings eine unabhängige Messung des Bauchumfanges hätte max 1,5 – 2cm weniger ergeben und nicht die durch den Gürtel suggerierten 2,67 cm. Übrigens eine meiner interessanten Erfahrungen beim Abnehmen in der Vergangenheit: Bequeme, weite Kleidung verleitet dazu mehr zu essen, als Kleidung, die von der Größe her passt. Das sprichwörtliche „Gürtel enger schnallen“ hilft also heute wie damals. Damals beim sparen, heute beim Abnehmen😉

Frühstück

Zum Frühstück gibt es heute einen Smoothie (Heißwasserauszug) aus einer Banane, einer Kiwi und einem schönen großen Stück Ingwer.

Mittagessen

Zum Mittagessen bin ich eingeladen. Ich esse einen großen gemischten Salat mit Putenstreifen und Champignons. Dressing: Essig und Öl sowie Salz und Pfeffer. Als Nachtisch einen Dopio Espresso mit Süßstoff.

Training

Ich hätte heute verdammte Lust mal wieder ein bisschen laufen zu gehen. Vielleicht nur 30 Minuten auf dem Laufband oder Crosstrainer. Aber wenn’s mir dann morgen mies geht weiß ich nicht, ob der Zuckerentzug vielleicht ohne Training weniger dramatisch gewesen wäre. Also reis ich mich zusammen und mach nix dergleichen. Ein 7-Minuten Workout am morgen muss genügen.

 

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